ANZEIGE

ANZEIGE

OpenAI und NVIDIA bauen weltweit größte KI-Rechenzentren

Greg Brockman Jensen Huang, und Sam Altman
Greg Brockman, Jensen Huang, and Sam Altman - Foto: NVIDIA

Key takeaways

OpenAI und NVIDIA starten den Aufbau einer KI-Infrastruktur mit mindestens 10 Gigawatt Rechenleistung auf Basis von Millionen NVIDIA-GPUs. Die erste Ausbaustufe soll 2026 online gehen. NVIDIA plant Investitionen von bis zu 100 Milliarden US-Dollar, um OpenAIs nächste KI-Generation zu ermöglichen und global zu skalieren.

Lesezeit ca. 2 Minuten

OpenAI und NVIDIA haben eine strategische Partnerschaft angekündigt, die den Aufbau der größten KI-Infrastruktur der Geschichte vorsieht. Im Rahmen dieses Vorhabens wird OpenAI Rechenzentren mit einer Gesamtleistung von mindestens 10 Gigawatt betreiben, basierend auf Millionen von NVIDIA-GPUs. Die erste Ausbaustufe soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 produktiv gehen.

„Das ist das größte KI-Infrastrukturprojekt der Geschichte“, erklärte NVIDIA-Gründer und CEO Jensen Huang. Ziel sei es, künstliche Intelligenz aus den Labors in die reale Welt zu bringen. Sam Altman, CEO von OpenAI, bezeichnete NVIDIA als den einzigen Partner, der diese Skalierung in der nötigen Geschwindigkeit umsetzen könne.

NVIDIA plant, die Rechenzentrumsinfrastruktur mit bis zu 100 Milliarden US-Dollar (rund 94 Mrd. Euro) zu unterstützen – ein Investment, das schrittweise mit dem Ausbau jedes Gigawatts erfolgt. Die Systeme basieren auf der neuen NVIDIA-Vera-Rubin-Plattform.

Infrastruktur als Grundlage der KI-Zukunft

Seit dem Start von ChatGPT im Jahr 2022, das binnen kürzester Zeit über 100 Millionen Nutzer erreichte, verzeichnet OpenAI inzwischen mehr als 700 Millionen wöchentliche aktive Nutzer. Die Anforderungen an Rechenleistung steigen kontinuierlich – nicht nur beim Training, sondern zunehmend bei der Nutzung (Inference) der KI-Systeme. Neue Modelle sollen komplexe Aufgaben wie multimodale Verarbeitung, Agentenfähigkeiten oder langanhaltende Kontextverarbeitung ermöglichen.

Sam Altman machte deutlich, wie zentral die Infrastruktur für den Fortschritt sei: „Das ist der Treibstoff, mit dem wir bessere Modelle, höhere Umsätze und mehr Innovation erreichen.“ Ohne ausreichende Kapazitäten müssten laut Altman kritische Entscheidungen getroffen werden, etwa zwischen medizinischer Forschung und Bildungsangeboten – eine Einschränkung, die man vermeiden wolle.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Von der ersten DGX bis zur Millionen-GPU-Ära

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen begann bereits 2016, als Jensen Huang persönlich das erste NVIDIA-DGX-System an OpenAI übergab. „Heute verfügen wir über eine Milliarde Mal mehr Rechenleistung“, betonte Greg Brockman, Präsident von OpenAI. Die geplanten KI-Fabriken sollen eine Infrastruktur bereitstellen, die jedes Unternehmen und jeden Nutzer mit den fortschrittlichsten KI-Funktionen versorgen kann.

Die strategische Partnerschaft sieht auch eine enge Abstimmung der Hardware- und Software-Roadmaps beider Unternehmen vor. OpenAI wird NVIDIA als bevorzugten Infrastruktur-Partner in seinen globalen Ausbauplänen einsetzen. Darüber hinaus bleiben bestehende Kooperationen mit Microsoft, Oracle, SoftBank und anderen Stargate-Partnern bestehen.

Huang fasst die Dimension des Vorhabens mit einem Ausblick zusammen: „Dies sind die ersten 10 Gigawatt – ich versichere Ihnen, es wird nicht dabei bleiben.“

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored