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OTTO startet GenAI-Enablement-Partner-Programm für konkrete KI-Anwendungen

Otto-Logo mit Symbolik für künstliche Intelligenz (KI)
Foto: Otto Group

Key takeaways

➟ Nach Aufbau einer breiten KI-Community geht OTTO stärker in die Umsetzung. Ein neues Enablement-Programm soll aus Ideen produktive Anwendungen und messbare Wertschöpfung machen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

OTTO erweitert seine interne KI-Strategie um ein neues GenAI-Enablement-Partner-Programm. 37 Mitarbeitende sollen Fachbereiche künftig dabei unterstützen, konkrete Anwendungsfälle für generative KI zu identifizieren, zu priorisieren und umzusetzen. Ziel ist es, KI systematischer in Geschäftsprozessen zu verankern und aus bisher aufgebautem Wissen messbare Wertschöpfung zu entwickeln.

37 Mitarbeitende übernehmen neue KI-Rolle

Die Teilnehmer wurden laut OTTO über Nominierungen, Selbstbewerbungen und persönliche Auswahlgespräche ausgewählt. Sie absolvieren eine fünftägige, auf OTTO zugeschnittene Schulung des Bitkom und schließen diese mit einer Zertifizierung ab.

Für ihre zusätzliche Rolle dürfen die GenAI-Enablement-Partner mindestens 20 Prozent ihrer Arbeitszeit einsetzen. Voraussetzung dafür ist die Freigabe durch die jeweiligen Führungskräfte.

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Vom KI-Wissen zur praktischen Umsetzung

Das neue Programm baut auf den bisherigen GenAI-Ambassadoren auf. Diese hatten in den vergangenen zwei Jahren vor allem Wissen, Inspiration und erste Anwendungserfahrungen in die Organisation getragen.

Die GenAI-Enablement-Partner sollen nun einen Schritt weitergehen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung konkreter KI-Anwendungen in den Fachbereichen und auf der dauerhaften Integration in bestehende Arbeitsabläufe.

Fachbereiche sollen gezielt begleitet werden

Die Partner unterstützen Teams dabei, geeignete Use Cases zu erkennen, nach Nutzen und Umsetzbarkeit zu priorisieren und anschließend in konkrete Lösungen zu überführen.

OTTO will damit vermeiden, dass generative KI lediglich punktuell oder experimentell eingesetzt wird. Stattdessen sollen Anwendungen enger an Geschäftsprozesse gekoppelt und dort verankert werden, wo sie für Abläufe und Zusammenarbeit einen messbaren Mehrwert schaffen können.

Zwei Programme mit klar getrennten Rollen

OTTO unterscheidet bewusst zwischen GenAI-Ambassadoren und GenAI-Enablement-Partnern. Die Ambassadoren sollen weiterhin einen niedrigschwelligen Zugang zu KI ermöglichen und Wissen breit in der Organisation verteilen.

Die Enablement-Partner übernehmen dagegen eine stärker operative Rolle. Sie begleiten konkrete Umsetzungsprojekte und sollen dafür sorgen, dass aus Ideen tatsächlich produktive Anwendungen entstehen.

KI soll dauerhaft Teil des Arbeitsalltags werden

Die 37 GenAI-Enablement-Partner werden in zwei Ausbildungskohorten geschult. Das Programm ist gezielt darauf ausgelegt, Fachbereiche bei Einführung und Nutzung von KI-Lösungen zu unterstützen.

OTTO verfolgt damit die nächste Stufe seiner KI-Transformation: Nach dem Aufbau einer breiten internen KI-Community soll generative KI nun stärker in alltägliche Geschäftsprozesse überführt werden. Im Mittelpunkt steht nicht mehr nur die Befähigung der Mitarbeitenden, sondern die systematische Umsetzung mit klar erkennbarem Nutzen.

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