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Studie: Refill boomt – doch bei Gesichtspflege bleibt Skepsis

Mehrere Refill Behaelter fuer Beautyprodukte
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Nachfüllbare Verpackungen gewinnen laut YouGov deutlich an Akzeptanz. Besonders bei Haushaltsprodukten sind Refill-Konzepte etabliert, während bei sensiblen Kategorien wie Kosmetik oder Lebensmitteln weiterhin Zurückhaltung besteht.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Nachfüllbare Verpackungen gewinnen in Deutschland deutlich an Akzeptanz. Anlässlich des Zero Waste Day am 30. März zeigen aktuelle Daten von YouGov, dass das Konzept längst im Alltag vieler Verbraucher verankert ist – allerdings mit klaren Unterschieden je nach Produktkategorie.

Hohe Bekanntheit und starke Zustimmung

Refill ist für die große Mehrheit kein neues Konzept mehr: Neun von zehn Deutschen kennen nachfüllbare Verpackungen, mehr als die Hälfte sogar gut. Besonders junge Erwachsene zeigen eine überdurchschnittlich hohe Vertrautheit. Gleichzeitig stößt das Prinzip auf breite Zustimmung – mehr als drei Viertel bewerten es positiv, während Ablehnung kaum eine Rolle spielt. Damit etabliert sich Refill als einer der zugänglichsten Nachhaltigkeitsansätze im Konsumalltag.

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Glaubwürdigkeit als entscheidender Vorteil

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der hohen Glaubwürdigkeit entsprechender Produktkennzeichnungen. Aussagen wie „Nachfüllbar – für weniger Verpackungsmüll“ werden deutlich häufiger als vertrauenswürdig eingestuft als andere Nachhaltigkeitsversprechen. Der Grund: Der Nutzen ist unmittelbar nachvollziehbar, da Verbraucher die Einsparung von Verpackung direkt erleben können.

Klare Favoriten im Haushalt

Besonders stark ist die Akzeptanz bei klassischen Haushaltsprodukten. Handseife, Spülmittel sowie Wasch- und Reinigungsmittel zählen zu den Bereichen mit der größten Offenheit gegenüber Nachfülllösungen. Diese Produkte gelten als funktional, risikoarm und unkompliziert in der Anwendung – ideale Voraussetzungen für Refill-Konzepte.

Zurückhaltung bei Körper- und Gesichtspflege

Anders sieht es bei sensibleren Produktkategorien aus. Zwar zeigen sich Verbraucher bei Shampoo und Duschgel noch vergleichsweise offen, doch bei Bodylotion, Parfüm und insbesondere Gesichtspflege sinkt die Zustimmung deutlich. Hier spielen Aspekte wie Hautverträglichkeit, Hygiene und Qualitätswahrnehmung eine zentrale Rolle, die das Vertrauen in Nachfülllösungen einschränken.

Differenziertes Bild bei Lebensmitteln

Auch im Lebensmittelbereich zeigt sich kein einheitliches Bild. Während Gewürze sowie Kaffee und Tee vergleichsweise häufig mit Refill in Verbindung gebracht werden, fällt die Zustimmung bei schnell konsumierten Produkten wie Snacks oder Getränken deutlich geringer aus. Langlebige Produkte mit stabiler Lagerung scheinen besser für Nachfüllkonzepte geeignet zu sein.

Einfaches Prinzip mit großem Potenzial

Refill punktet vor allem durch seine Einfachheit: Verpackung mehrfach nutzen, Inhalt nachkaufen. Diese intuitive Logik erleichtert die Integration in den Alltag und stärkt das Vertrauen der Verbraucher. Besonders in wenig sensiblen Anwendungsbereichen bietet das Konzept großes Potenzial zur Reduzierung von Verpackungsmüll – ein Ansatz, der gerade im Kontext wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.

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