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Studie: Deutsche Führungskräfte unterschätzen künstliche Intelligenz (KI)

Mehrere Symbolik zu künstlicher Intelligenz (KI)
Foto: Tung Nguyen / Pixabay

Die neueste Studie The State of Generative AI in the Enterprise: Now decides next von Deloitte untersucht den Einsatz und die Auswirkungen von Generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen weltweit und zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich den Einfluss von KI unterschätzt. Über 2.800 Führungskräfte aus verschiedenen Branchen, darunter auch 150 KI-Verantwortliche in Deutschland, wurden zwischen Oktober und Dezember 2023 befragt. Die Studie verdeutlicht die transformative Kraft der Generativen KI und bietet wichtige Einblicke, wie Unternehmen diese Technologie nutzen und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Der Bericht beschreibt, dass die Generative KI sich in einer ähnlichen Entwicklungsphase wie frühere disruptive Technologien befindet. Anfangs durchlief sie eine Phase starker Aufmerksamkeit und Hype, gefolgt von einer Phase der Ernüchterung, als die hohen Erwartungen nicht sofort erfüllt wurden. Inzwischen zeichnet sich ein explosives Wachstum ab, da die Technologie breite Anwendung findet und Unternehmen erkennen, wie sie damit ihren Wert steigern können. Die Studie unterstreicht, dass die Entscheidungen, die heute getroffen werden, maßgeblich die Zukunft des Einsatzes Generativer KI bestimmen werden.

Im Detail zeigt die Studie, dass 91 Prozent der deutschen Unternehmen eine Produktivitätssteigerung durch Generative KI erwarten. Allerdings sind nur 25 Prozent der Meinung, dass ihr Unternehmen strategisch gut darauf vorbereitet ist. Insbesondere die Bereiche Talentmanagement sowie Risiko und Governance sind kritische Felder, in denen deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich zurückliegen. 44 Prozent der deutschen Führungskräfte geben an, dass ihr Unternehmen in diesen Bereichen nicht ausreichend vorbereitet ist.

Während 67 Prozent der deutschen Führungskräfte signifikante Veränderungen in ihrer Talentstrategie innerhalb der nächsten zwei Jahre durch den Einsatz Generativer KI erwarten, sind die deutschen Anstrengungen in den Bereichen Weiterbildung und Umschulung im Vergleich zu anderen europäischen Nationen und auch global gesehen merklich geringer. Dies könnte langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beeinträchtigen. Die größte Herausforderung für die befragten Unternehmen ist der Mangel an geeigneten KI-Spezialisten. 41 Prozent der deutschen Firmen äußern diese Sorge, während der weltweite Durchschnitt bei 36 Prozent liegt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, in die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeitenden im Bereich der generativen KI zu investieren. Allerdings zeigen sich deutsche Unternehmen auch in diesem Bereich zurückhaltender: Während global 40 Prozent der Unternehmen der Mitarbeiterschulung eine hohe Priorität einräumen, tun dies in Deutschland nur 30 Prozent.

Zudem legt die Studie dar, dass weltweit 79 Prozent der Befragten innerhalb von drei Jahren bedeutende Veränderungen durch Generative KI in ihren Unternehmen erwarten. Fast ein Drittel davon prognostiziert, dass diese Veränderungen bereits innerhalb des nächsten Jahres spürbar werden. Interessanterweise sehen 52 Prozent der globalen Führungskräfte eine Zentralisierung der Macht in der Weltwirtschaft durch den Einsatz von KI, was zu größerer wirtschaftlicher Ungleichheit führen könnte. Daher fordern 78 Prozent eine stärkere globale Regulierung dieser Technologien.

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