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VF Corporation wächst im Weihnachtsquartal und reduziert Schulden

Marken der VF Corporation mit Logo
Foto: VF Corporation

Key takeaways

VF Corporation hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und Marge gesteigert. The North Face und Timberland wuchsen zweistellig, die Region Amerika zeigte die beste Performance seit Jahren. Nach dem Verkauf von Dickies kündigte VF eine Dividende an und erwartet für das Gesamtjahr steigende Cashflows und geringere Schulden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die VF Corporation hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 Fortschritte bei ihrer Transformation erzielt. Im für den Einzelhandel besonders wichtigen Weihnachtsquartal konnte das Unternehmen Umsatzwachstum, Margenverbesserung und einen Schuldenabbau vorweisen. Der Umsatz stieg auf bereinigter Basis (ohne Dickies®) um 4 % gegenüber dem Vorjahr, währungsbereinigt um 2 %.

Besonders erfolgreich waren die Marken The North Face® und Timberland®, die im Quartal um 8 % bzw. 5 % wuchsen. Bei Vans® war die Entwicklung zwar rückläufig, jedoch im Rahmen der Erwartungen. Der Verkauf von Dickies® wurde abgeschlossen; die Quartalszahlen wurden sowohl inklusive als auch exklusive der Marke ausgewiesen.

Starke Performance in Nordamerika und im Digitalgeschäft

Die Region Amerika zeigte mit einem Umsatzplus von 6 % (ex Dickies®, C$) die beste Entwicklung seit über drei Jahren. Auch der Direktvertrieb (DTC) entwickelte sich global wieder positiv und wuchs währungsbereinigt um 3 %. Die digitalen Verkaufskanäle trugen wesentlich zum Wachstum bei.

Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 341 Mio. US-Dollar (ca. 314 Mio. Euro), was einer operativen Marge von 12,1 % entspricht. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 0,58 US-Dollar (ca. 0,53 Euro). Der ausgewiesene Gewinn je Aktie lag höher, was vor allem durch Einmaleffekte aus dem Dickies-Verkauf beeinflusst wurde.

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Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch

Für das laufende vierte Quartal rechnet VF mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von bis zu 2 %. Das bereinigte Betriebsergebnis soll zwischen 10 und 30 Mio. US-Dollar liegen. Für das gesamte Geschäftsjahr wird mit einem verbesserten freien Cashflow, einer höheren operativen Marge und einem Rückgang des Verschuldungsgrades auf unter das 3,5-Fache des EBITDA gerechnet.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,09 US-Dollar (ca. 0,08 Euro) pro Aktie an. Die Ausschüttung erfolgt am 19. März 2026.

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