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Gaming-Ausgaben: Im Schnitt 334 Euro pro Jahr für Spiele

Paar beim gemeinsamen Gaming auf dem Sofa
Foto: Pexels

Key takeaways

Bezahlte Games bleiben für viele Spieler ein fester Ausgabenposten. Eine Befragung beziffert die durchschnittlichen jährlichen Aufwendungen auf 334 Euro und zeigt zugleich erhebliche Unterschiede zwischen Altersgruppen und besonders zahlungsbereiten Nutzern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Gamer in Deutschland investieren erhebliche Summen in ihr Hobby. Wer nicht ausschließlich kostenlose Angebote nutzt, gab innerhalb der vergangenen zwölf Monate durchschnittlich 334 Euro für Computer- und Videospiele aus. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die unmittelbar vor dem Start der Gamescom veröffentlicht wurde.

Berücksichtigt wurden dabei unterschiedliche Formen des Spielekaufs und digitaler Ausgaben, vom klassischen Datenträger über Downloads bis zu Käufen innerhalb von Games. Drei Viertel der Gamer geben demnach grundsätzlich Geld für ihr Hobby aus, während ein Viertel ausschließlich kostenlose Angebote nutzt.

Jeder vierte zahlende Gamer kommt auf 781 Euro

Besonders hoch fallen die Ausgaben bei der Gruppe mit der größten Zahlungsbereitschaft aus. Das Viertel der zahlenden Gamer mit den höchsten Aufwendungen investierte im Durchschnitt 781 Euro innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig zeigt die Verteilung, dass sich die Mehrheit in deutlich niedrigeren Preisregionen bewegt.

Von den Gamern, die grundsätzlich Geld für Spiele ausgeben, investierten 8 Prozent weniger als 100 Euro im Jahr. Mit 63 Prozent lag die mit Abstand größte Gruppe zwischen 100 und 300 Euro. Weitere 5 Prozent kamen auf 300 bis 500 Euro, während 12 Prozent zwischen 500 und 1.000 Euro ausgaben. Bei 4 Prozent überschritten die jährlichen Aufwendungen die Marke von 1.000 Euro.

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Jüngere Spieler investieren deutlich mehr

Die Zahlungsbereitschaft nimmt laut Befragung mit steigendem Alter ab. Gamer zwischen 16 und 29 Jahren kamen innerhalb der vergangenen zwölf Monate auf durchschnittliche Ausgaben von 376 Euro. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren es mit 353 Euro nur geringfügig weniger.

In der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahren sank der Durchschnitt auf 294 Euro. Deutlich größer fällt der Abstand bei Spielern ab 65 Jahren aus: Sie investierten durchschnittlich 168 Euro und damit weniger als die Hälfte des Betrags, den die jüngste untersuchte Altersgruppe für Games ausgab.

Games bleiben ein relevanter Ausgabenposten

Die Zahlen verdeutlichen, dass Gaming für einen großen Teil der Spieler mit regelmäßigen finanziellen Ausgaben verbunden ist. Neben dem einmaligen Kauf kompletter Spiele gehören inzwischen Downloads und digitale Zusatzinhalte zum Markt, sodass Umsätze über unterschiedliche Vertriebs- und Erlösmodelle entstehen.

Gerade die große Gruppe mit jährlichen Ausgaben zwischen 100 und 300 Euro zeigt, dass bezahlte Games keineswegs nur von besonders ausgabefreudigen Spielern getragen werden. Gleichzeitig sorgen kleinere Kundengruppen mit deutlich höheren Jahresbudgets dafür, dass die durchschnittlichen Aufwendungen insgesamt auf 334 Euro steigen.

Bitkom befragte mehr als 1.200 Menschen

Grundlage der Ergebnisse ist eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Insgesamt wurden 1.205 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt, darunter 663 Gamer. Die Angaben zu den Ausgaben beziehen sich auf die vergangenen zwölf Monate.

Die Veröffentlichung erfolgt unmittelbar vor dem Beginn der Gamescom. Die Zahlen liefern damit einen aktuellen Einblick in die Zahlungsbereitschaft deutscher Spieler und zeigen zugleich, wie unterschiedlich die finanziellen Aufwendungen je nach Alter und Nutzungsverhalten ausfallen.

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