Hornbach hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gesteigert. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Nettoumsatz zwischen Juni und August um 7,3 Prozent auf 1,814 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal waren es 1,690 Milliarden Euro.
Als Gründe nennt der Baumarktkonzern eine robuste Kundennachfrage sowie einen positiven Kalendereffekt von 1,3 zusätzlichen Verkaufstagen. Das bereinigte EBIT entwickelte sich noch stärker als der Umsatz und stieg trotz anhaltenden Kostendrucks um 12,8 Prozent auf 124,6 Millionen Euro.
Bereinigtes EBIT wächst stärker als der Umsatz
Im Vorjahresquartal hatte Hornbach ein bereinigtes EBIT von 110,5 Millionen Euro erzielt. Das höhere Geschäftsvolumen führte im aktuellen Quartal zu einem steigenden Rohertrag, der den weiterhin bestehenden Kostendruck mehr als ausgleichen konnte.
Damit verbesserte sich rechnerisch auch die bereinigte EBIT-Marge. Sie stieg von rund 6,5 Prozent im Vorjahresquartal auf knapp 6,9 Prozent im zweiten Quartal 2026/27.
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Halbjahresumsatz erreicht 3,82 Milliarden Euro
Auch im gesamten ersten Halbjahr liegt Hornbach über den Vorjahreswerten. Der Nettoumsatz erhöhte sich in den sechs Monaten von März bis August um 6,0 Prozent von 3,599 auf 3,816 Milliarden Euro.
Das bereinigte EBIT stieg im gleichen Zeitraum um 4,9 Prozent auf 285,6 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern nach sechs Monaten 272,2 Millionen Euro erreicht.
Die Halbjahresentwicklung bei Umsatz und bereinigtem EBIT bewegt sich nach Unternehmensangaben damit innerhalb der im Mai veröffentlichten Jahresprognose.
Hornbach bestätigt Prognose für 2026/27
Trotz des deutlichen Wachstums im zweiten Quartal bleibt Hornbach beim Ausblick für das Gesamtjahr unverändert. Der Konzern erwartet weiterhin einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 6,434 Milliarden Euro.
Beim bereinigten EBIT rechnet das Unternehmen mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2025/26, als 264,7 Millionen Euro erzielt wurden. Nach der von Hornbach verwendeten Prognose-Systematik bedeutet dies beim EBIT eine Bandbreite von minus bis plus fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Geopolitische Risiken bleiben Belastungsfaktor
Als Unsicherheitsfaktoren nennt Hornbach weiterhin geopolitische Risiken. Diese könnten sich unter anderem auf die Konsumstimmung sowie auf Einkaufspreise und Logistikkosten auswirken.
Die endgültigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026/27 will Hornbach am 29. September veröffentlichen. Bis dahin beruhen die aktuellen Angaben für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate auf vorläufigen Ergebnissen.




