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Sechsgrößte Food-Kette: Wie IKEA sich als Gastronomiemarke etabliert

Mehrere Personen mit Hotdogs von IKEA
Foto: Ingka Group

Key takeaways

IKEA entwickelt sich zunehmend zum globalen Gastronomieanbieter: Mit über 665 Millionen Gästen pro Jahr und einem breiten, lokal angepassten Speiseangebot gehört das Unternehmen zu den größten Food-Ketten weltweit.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mit über 400 Standorten weltweit und jährlich mehr als 665 Millionen Gästen hat sich IKEA nicht nur als Einrichtungshaus, sondern auch als globaler Gastronom etabliert. Laut FastCompany gehört das Unternehmen inzwischen zu den größten Lebensmittelanbietern außerhalb der USA – als sechstgrößte Food-Kette weltweit. Dabei ist die Bedeutung von IKEA Food kaum zu unterschätzen: Neun von zehn Kunden kommen beim Besuch eines Einrichtungshauses mit einem Mitarbeiter aus dem Food-Bereich in Kontakt.

Gemeinschaftserlebnis mit Fleischbällchen

IKEA sieht das gemeinsame Essen als zentrales Element seiner Markenidentität. Der aktuelle Life at Home Report des Unternehmens zeigt, dass trotz wachsender finanzieller Sorgen (36 % der Befragten) das soziale Miteinander beim Essen als wesentlicher Glücksfaktor gilt. Auch der „Life in Communities Report“ der Ingka Centres belegt: Für ein Drittel der Menschen ist gutes Essen ein zentrales Kriterium für attraktive Treffpunkte. Damit wird die IKEA-Restaurantfläche zunehmend auch zum sozialen Raum.

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Preisstabil trotz Inflation: Fish & Chips für 8 €

Ein Beispiel für das Preisversprechen von IKEA zeigt sich in der neuen Filiale an der Londoner Oxford Street. Trotz einer Preissteigerung von 52 % für Fish and Chips in Großbritannien zwischen 2019 und 2024 bietet IKEA die beliebte Mahlzeit für lediglich 6,95 Pfund (ca. 8 €) an – weniger als die Hälfte des Durchschnittspreises in der Hauptstadt. Die Kombination aus zentraler Lage, durchdachtem Store-Design und erschwinglichem Essen sorgt dort für hohe Besucherzahlen.

Effizienz auf dem Teller

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landet im Müll – IKEA will hier gegensteuern. Durch gezielte Portionierung und konsequentes Waste-Tracking konnten seit 2016 über 37 Millionen Mahlzeiten eingespart werden. Allein im vergangenen Geschäftsjahr wurde der vorproduzierte Lebensmittelabfall um 60,5 % reduziert. Diese Effizienzstrategie ist Teil eines umfassenderen Nachhaltigkeitskonzepts im Konzern.

Regional denken, global essen

Trotz Kultstatus der klassischen IKEA-Gerichte wie Köttbullar, Hot Dogs oder Zimtschnecken ist das Speiseangebot längst regional diversifiziert. In Belgien serviert man Muscheln, in Indien Biryani, in Portugal Pastel de Nata und in Japan Mini-Castella-Küchlein. Damit passt IKEA seine Speisekarten gezielt an lokale Essgewohnheiten an – ohne dabei auf ikonische Klassiker zu verzichten.

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