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Mister Spex verbessert Ergebnis und schließt Transformationsphase ab

Mister Spex Ladengeschäft
Foto: Mister Spex

Key takeaways

Mister Spex verbessert 2025 deutlich seine Profitabilität trotz Umsatzrückgang und setzt auf Margenstärke, Effizienz sowie neue Services zur Stärkung der Kundenbindung und langfristigen Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mister Spex hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer deutlich verbesserten Ertragslage abgeschlossen und damit die erste Phase seiner Transformation erfolgreich beendet. Im Mittelpunkt stand das Restrukturierungsprogramm „SpexFocus“, das auf höhere Profitabilität, bessere Margen und effizientere Strukturen abzielte.

Der Nettoumsatz lag laut Jahresbericht bei 181 Millionen Euro und damit 16 Prozent unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist jedoch strategisch bedingt: Durch konsequente Preisdisziplin und den Rückzug aus unprofitablen internationalen Märkten fokussierte sich das Unternehmen gezielt auf Umsatzqualität statt Volumen.

Deutliche Fortschritte bei Marge und Ergebnis

Parallel zur Umsatzentwicklung verbesserte Mister Spex seine Profitabilität signifikant. Das EBIT legte um 59 Millionen Euro zu und lag bei minus 26 Millionen Euro. Treiber waren unter anderem eine um 580 Basispunkte gestiegene Bruttomarge von 55,6 Prozent sowie Kosteneinsparungen von rund 20 Millionen Euro auf EBITDA-Basis.

Die Maßnahmen zeigen, dass das Unternehmen seine Kostenstruktur nachhaltig optimiert und die Grundlage für ein profitableres Geschäftsmodell geschaffen hat.

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Store-Netzwerk erreicht neue Profitabilitätsschwelle

Auch im stationären Geschäft verzeichnete Mister Spex deutliche Fortschritte. Der flächenbereinigte Umsatz der Filialen stieg um 8 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Stores, die mindestens den Break-even erreichen, von 24 auf 45.

Insgesamt erzielten 25 Filialen eine EBIT-Marge von über 10 Prozent. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch höhere Durchschnittsbonwerte sowie verbesserte Margen.

Neue Services stärken Kundenbindung

Mit neuen Angeboten baut Mister Spex seine Position als Omnichannel-Optiker weiter aus. Das 2025 eingeführte Abo-Modell „Mister Spex Switch“ gewinnt zunehmend an Bedeutung und generiert deutlich höhere Warenkörbe als klassische Käufe. Bereits rund 13 Prozent des Store-Umsatzes entfallen auf dieses Modell.

Ergänzend stärkt ein neuer Augengesundheits-Check die medizinische Kompetenz des Unternehmens. Seit Einführung wurden mehrere tausend Untersuchungen durchgeführt, wobei in einem relevanten Anteil der Fälle potenzielle Auffälligkeiten erkannt wurden.

Fokus 2026: Skalierung und Effizienz

Nach der Stabilisierung richtet Mister Spex den Blick auf die nächste Entwicklungsphase. Im Fokus stehen der Ausbau einer skalierbaren Infrastruktur, die Integration moderner E-Commerce- und Retail-Systeme sowie eine stärkere Automatisierung von Prozessen.

Zudem soll die Organisation durch eine neue Segmentstruktur mit getrennten Verantwortlichkeiten für Online- und Offline-Geschäft effizienter gesteuert werden.

Ausblick bleibt vorsichtig

Für 2026 erwartet Mister Spex eine Umsatzentwicklung zwischen stabil und einem Rückgang von bis zu 10 Prozent. Gleichzeitig soll die bereinigte EBITDA-Marge im Bereich zwischen Break-even und einem mittleren einstelligen Prozentwert liegen.

In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld setzt das Unternehmen damit klar auf nachhaltige Profitabilität, operative Effizienz und langfristige Skalierbarkeit.

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