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Wichtiger Pilotkunde: Adobe steigt ins ChatGPT-Werbeprogramm ein

Adobe Logo auf einem Smartphone
Foto: nikkimeel / depositphotos.com

Key takeaways

Seit der Ankündigung von Werbung in ChatGPT bricht eine neue Ära im Online-Marketing an. Branchenprimus Adobe ist nun einer der ersten Pilotpartner und spielt Anzeigen für Acrobat Studio und Firefly aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Adobe baut seine Zusammenarbeit mit OpenAI weiter aus und gehört nun zu den Pilotpartnern, die Werbeanzeigen direkt in ChatGPT testen. Das Ad Pilot Program richtet sich derzeit an volljährige Nutzer der kostenlosen und der neuen Go-Version in den USA. Adobe wird im Testzeitraum Werbung für Acrobat Studio und Adobe Firefly ausspielen.

Für Adobe ist die Teilnahme ein strategischer Schritt, da sich das Informations- und Kaufverhalten vieler Menschen zunehmend in Richtung großer Sprachmodelle verlagert und Marken neue Wege finden müssen, um sichtbar zu bleiben.

Integration von Werbung in ChatGPT

Im Rahmen des Pilotprogramms arbeitet Adobe laut einem Blogbeitrag eng mit OpenAI zusammen, um zu prüfen, wie Werbung sinnvoll in ChatGPT integriert werden kann, ohne die Nutzererfahrung zu beeinträchtigen. Anzeigen sollen klar erkennbar und getrennt von den eigentlichen Assistenzfunktionen bleiben, gleichzeitig aber relevante und hilfreiche Informationen bieten. OpenAI sieht in Werbeformaten einen wichtigen Baustein, um den breiten Zugang zu KI-Technologie langfristig zu finanzieren.

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Neue Anforderungen an Marketing in der Agentic-AI-Ära

Für Marketingverantwortliche bedeutet der Wandel hin zu LLM-basierten Plattformen wie ChatGPT, dass Markenkommunikation stärker kontextsensitiv, personalisiert und flexibel erfolgen muss. Adobe positioniert sich als Lösungsanbieter für diese neue Ära. Mit GenStudio für Performance Marketing bietet das Unternehmen eine Plattform, die den gesamten Content-Produktionsprozess mit generativer KI unterstützt – von der Idee über die Erstellung bis zur Aktivierung über verschiedene Kanäle.

Ebenso spielt Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten eine immer größere Rolle. Adobe entwickelt mit dem LLM Optimizer Technologien, die Marken dabei helfen sollen, besser zu verstehen und zu steuern, wie ihre Inhalte in suchähnlichen KI-Interaktionen auftauchen. Nach Abschluss der geplanten Übernahme von Semrush – vorbehaltlich regulatorischer Zustimmung – will Adobe zusätzlich eine Plattform bereitstellen, die Markenpräsenz über LLMs, klassische Suchmaschinen, Websites und weitere Kanäle hinweg ganzheitlich analysierbar macht.

Mit dem Ausbau der OpenAI-Partnerschaft unterstreicht Adobe seinen Anspruch, Marketingabteilungen in einer Zeit tiefgreifender technologischer Veränderungen bei Sichtbarkeit, Effizienz und datengetriebenen Entscheidungen umfassend zu unterstützen.

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