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Beiersdorf legt 100-Millionen-Fonds für Hautpflege-Innovationen auf

Eingang zu Beiersdorf in Leipzig
Foto: Beiersdorf

Key takeaways

Mit einem neuen 100-Millionen-Euro-Fonds baut Beiersdorf sein Venture-Capital-Engagement aus. Investiert wird in Start-ups aus Biotechnologie, KI und nachhaltiger Hautpflege, um Innovationen zu beschleunigen und global skalierbare Lösungen zu entwickeln.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Nivea-Mutterkonzern Beiersdorf baut sein Engagement im Bereich Venture Capital deutlich aus und startet mit einem Volumen von 100 Millionen Euro die zweite Generation seines „Skin Care Innovation Fund“. Damit verdoppelt das Unternehmen den Umfang seines ersten Fonds aus dem Jahr 2020 und setzt verstärkt auf externe Innovationen als Wachstumstreiber.

Fokus auf Zukunftstechnologien in der Hautpflege

Der neue Fonds investiert laut Beiersdorf gezielt in Start-ups entlang der Hautpflege-Wertschöpfungskette. Im Mittelpunkt stehen Life Sciences und Biotechnologie, nachhaltige Lösungen, KI-basierte Technologien sowie digitale Gesundheitsanwendungen. Die Investments reichen von frühen Entwicklungsphasen bis hin zu Wachstumsunternehmen, mit Ticketgrößen zwischen 0,5 und 5 Millionen Euro.

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Verbindung von Forschung und Unternehmertum

Beiersdorf verfolgt mit dem Fonds das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in marktfähige Produkte zu überführen. Durch die Kombination aus interner Forschungskompetenz und externem Innovationspotenzial sollen neue Wirkstoffe, Technologien und Lösungen entstehen, die global skalierbar sind.

Erfolgreiche Beispiele aus dem bestehenden Portfolio

Seit dem Start der Venture-Capital-Aktivitäten im Jahr 2020 hat Beiersdorf ein Portfolio von mehr als 15 Unternehmen aufgebaut. Ein besonders prägnantes Beispiel ist das belgische Unternehmen S-Biomedic, dessen Mikrobiom-Technologie nach einer Beteiligung und Partnerschaft vollständig integriert wurde und heute eine wichtige Rolle in der Produktentwicklung spielt.

Auch im Bereich Langlebigkeitsforschung und KI-gestützter Wirkstoffentwicklung ist Beiersdorf aktiv. Investments in Unternehmen wie Vincere Biosciences oder Turbine zeigen den Fokus auf innovative Ansätze zur Hautalterung und Zellforschung.

Nachhaltigkeit und Innovation als Wachstumstreiber

Neben technologischen Innovationen spielt auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Beteiligungen an Unternehmen wie DePoly oder Melt&Marbles sollen helfen, Emissionen zu reduzieren und neue, umweltfreundlichere Materialien und Prozesse zu etablieren.

Mit dem neuen Fonds stärkt Beiersdorf seine Position im globalen Innovationsökosystem und setzt verstärkt auf strategische Partnerschaften. Ziel ist es, wissenschaftliche Fortschritte schneller in skalierbare Hautpflegelösungen zu übersetzen und langfristig Wettbewerbsvorteile zu sichern.

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