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Kontaktlos, mobil, in Echtzeit: Digitale Zahlungen auf dem Vormarsch in Europa

Payment Bezahlung mit Smart Watch
Foto: Freepik

Key takeaways

Digitale Zahlungen setzen sich zunehmend durch. Kontaktlose Karten, Mobile Payment und Instant Payments prägen die Zukunft, während Bargeld an Bedeutung verliert. Gleichzeitig etabliert sich ein hybrides System verschiedener Bezahlformen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Zahlungsverkehr in Europa befindet sich im Umbruch. Eine aktuelle Studie von Bearing Point und YouGov zeigt, dass digitale und kontaktlose Bezahlmethoden zunehmend dominieren und klassische Zahlungsformen wie Bargeld an Bedeutung verlieren.

Kontaktlose Kartenzahlung bleibt führend

Kontaktlose Kartenzahlungen sind europaweit die meistgenutzte Zahlungsmethode. Im Durchschnitt nutzen rund 71 Prozent der Befragten diese Form regelmäßig, während Bargeld mit etwa 51 Prozent deutlich dahinterliegt. Besonders verbreitet ist die Nutzung in Nordeuropa, während Deutschland und Österreich weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt liegen.

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Mobile Payment gewinnt an Dynamik

Vor allem jüngere Verbraucher treiben den Wandel voran. Ein wachsender Anteil der unter 45-Jährigen plant, künftig häufiger mit dem Smartphone zu bezahlen. Mobile Payment entwickelt sich damit zunehmend zu einer zentralen Ergänzung im Zahlungsalltag.

Echtzeitüberweisungen etablieren sich

Seit der verpflichtenden Einführung von Instant Payments in den Euro-Ländern nutzen bereits rund 52 Prozent der Befragten diese Möglichkeit. Besonders hoch ist die Akzeptanz in Ländern wie Frankreich und Irland. Echtzeitüberweisungen werden zunehmend als Standard wahrgenommen.

Sicherheitsfunktionen erhöhen Vertrauen

Die Einführung der Empfängerprüfung bei Überweisungen wird von vielen Nutzern positiv bewertet. Rund die Hälfte der Befragten sieht darin einen echten Mehrwert für die Sicherheit im Zahlungsverkehr.

Europäische Lösungen gewinnen an Bedeutung

Mit Wero etabliert sich eine neue paneuropäische Zahlungslösung, die insbesondere bei Transaktionen zwischen Privatpersonen an Sichtbarkeit gewinnt. Gleichzeitig bleiben nationale Dienste weiterhin dominant.

Hybridmodell prägt die Zukunft

Die Entwicklung zeigt, dass sich kein einzelnes Zahlungsmittel durchsetzt. Stattdessen entsteht ein hybrides System, in dem Bargeld, Karten, mobile Wallets und Echtzeitüberweisungen parallel existieren.

Die Studie unterstreicht den wachsenden Wunsch nach digitalen und zugleich sicheren Zahlungslösungen. Gleichzeitig gewinnt die Idee einer europäischen digitalen Souveränität im Zahlungsverkehr zunehmend an Bedeutung.

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