Influencer sind aus dem digitalen Alltag vieler Konsumenten nicht mehr wegzudenken – und auch der Handel nutzt diese Reichweite zunehmend für sich. Laut einer Bitkom-Studie geben deutsche Handelsunternehmen, die mit Influencern zusammenarbeiten, im Durchschnitt rund 67.000 Euro pro Jahr für diese Marketingform aus. Das entspricht etwa 7 Prozent ihres gesamten Werbebudgets.
Von Momfluencern bis Fitness-Stars: Influencer sind allgegenwärtig
Egal ob Mode, Nahrungsergänzungsmittel oder Spielzeug – Influencer zeigen Produkte gezielt auf Plattformen wie Instagram oder TikTok. Diese Reichweite wissen Händler zu nutzen: Von den befragten Unternehmen, die mit Influencern kooperieren, setzen 35 Prozent bis zu 10.000 Euro jährlich ein, 39 Prozent investieren zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Immerhin 6 Prozent überschreiten die 100.000-Euro-Marke, und 1 Prozent investiert sogar über eine Million Euro im Jahr.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Rendite durch Reichweite
Die Investitionen scheinen sich zu lohnen. Laut der Bitkom-Erhebung geben 88 Prozent der befragten Händler an, durch Influencer-Werbung neue Zielgruppen zu erreichen. 80 Prozent bewerten gesponserte Inhalte auf Influencer-Profilen sogar als effektiver als klassische Werbung. Zudem glauben 64 Prozent, dass auch mit kleinen Budgets erfolgreiche Kampagnen möglich sind – vorausgesetzt, Influencer und Unternehmen passen zusammen.
Auch im B2B-Bereich sinnvoll
Nicht nur im Endkundengeschäft zeigt Influencer-Marketing Wirkung. Die Hälfte der Händler mit Influencer-Erfahrung hält diese Art der Kooperation auch im B2B-Bereich für relevant. Gleichzeitig bleibt ein Teil des Markts skeptisch: Während nur 17 Prozent der erfahrenen Händler Influencer-Marketing für überschätzt halten, sind es bei den unerfahrenen Unternehmen 46 Prozent.


