Klarna hat die Genehmigung der britischen Finanzaufsicht FCA als E-Geld-Institut erhalten. Damit schafft das schwedische Unternehmen die regulatorische Grundlage für neue Angebote wie Klarna Balance und Klarna Cashback auf dem britischen Markt. Die Dienste sollen später im Jahr für rund 11 Millionen Nutzer in Großbritannien verfügbar sein.
Neues Guthabenkonto mit direkter Cashback-Verknüpfung
Mit „Klarna Balance“ können Nutzer künftig ein Guthaben bei Klarna führen, das sich per Debitkarte aufladen lässt. Rückerstattungen erfolgen direkt auf das Konto, und das verfügbare Guthaben lässt sich beim Einkauf mit Klarna einsetzen.
„Klarna Cashback“ bietet bis zu 10 % Rückvergütung für Einkäufe über die Klarna-App – ohne Punkte- oder Prämienprogramme. Der Bonus wird direkt dem Klarna-Guthaben gutgeschrieben und ist sofort wieder einsetzbar, sofern der Händler Klarna akzeptiert.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Lizenzierung ebnet Weg zur Bankalternative
Mit der Lizenz der FCA – verliehen an die Klarna-Tochter Klarna Financial Services UK (KFSUK) – untermauert das Unternehmen seine Position als moderner Zahlungs- und Finanzdienstleister. Laut Abby Vickers, Leiterin von Klarna Financial Services UK, gehe Klarna damit einen Schritt weiter in Richtung tägliches Finanzmanagement und positioniere sich bewusst als Alternative zu klassischen Banken: „Während traditionelle Banken hinterherhinken, bieten wir smartere Wege, Geld auszugeben und zu verwalten.“
Die Zulassung baut auf den bereits bestehenden regulatorischen Genehmigungen in Großbritannien auf und öffnet Klarna langfristig neue Möglichkeiten für den weiteren Ausbau des Produktportfolios.



