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Konsumklima stabilisiert sich – Einkommenshoffnung überwiegt Pessimismus

Mehrere 50 Euro Geldscheine in einer Geldbörse
Foto: Bermix Studio / Unsplashed

Key takeaways

Das Konsumklima in Deutschland stabilisiert sich im Oktober leicht. Grund ist die gestiegene Einkommenserwartung der Verbraucher, während Konjunktur- und Anschaffungsneigung weiter zurückgehen. Ob dies eine Trendwende markiert, bleibt fraglich.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Das deutsche Konsumklima zeigt erstmals seit drei Monaten wieder einen leichten Aufwärtstrend. Maßgeblich verantwortlich dafür ist die verbesserte Einkommenserwartung der Verbraucher. Der von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) gemeinsam erhobene Konsumklima-Indikator steigt im Oktober 2025 um 1,2 Zähler auf -22,3 Punkte. Im Vormonat war der Wert nachträglich auf -23,5 Zähler revidiert worden.

Positive Impulse durch steigende Einkommenserwartungen

Die Einkommenserwartung hat sich nach dem Rückgang im August deutlich erholt: Von 4 Punkten steigt sie im September auf 15 Punkte. Damit ist der Rückschlag des Vormonats vollständig ausgeglichen. Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM, betont jedoch, dass es zu früh sei, von einer Trendwende zu sprechen. Die anhaltend niedrigen Werte und Unsicherheiten durch geopolitische Konflikte, Arbeitsplatzsorgen und die Furcht vor steigender Inflation belasten das Konsumklima weiterhin stark.

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Anschaffungsneigung weiterhin schwach

Trotz gestiegener Einkommenserwartung sinkt die Anschaffungsneigung um 1,5 Zähler auf -11,6 Punkte – ein Tiefstand, der zuletzt im Juni 2024 unterschritten wurde. Die hohe Inflation bei Lebensmitteln und Energie sowie geopolitische Risiken verunsichern viele Konsumenten. Vor allem größere Anschaffungen wie Möbel oder Elektrogeräte werden aktuell zurückgestellt, da viele Verbraucher den Zeitpunkt als ungünstig empfinden.

Konjunkturerwartung erneut rückläufig

Auch die Einschätzung zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung trübt sich weiter ein. Die Konjunkturerwartung fällt zum dritten Mal in Folge und liegt nun bei -1,4 Punkten – nur geringfügig über dem Jahrestief vom Januar 2025. Damit teilen die Konsumenten die skeptische Sicht vieler Ökonomen, die für das laufende Jahr mit keiner wirtschaftlichen Erholung rechnen. Für 2025 wird mittlerweile eine stagnierende Wirtschaft prognostiziert.

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