Die REWE Group hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von 100 Milliarden Euro Gesamtaußenumsatz überschritten. Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds zeigt sich das Unternehmen robust und setzt seinen Wachstumskurs fort.
Umsatzwachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Mit einem Plus von 4,0 Prozent steigt der Gesamtaußenumsatz laut Unternehmensmitteilung auf 100,4 Milliarden Euro. Auch der Konzernumsatz legt zu und erreicht über 91 Milliarden Euro. Alle Geschäftsfelder tragen zur positiven Entwicklung bei, obwohl steigende Kosten, intensiver Wettbewerb und eine zurückhaltende Konsumstimmung die Branche prägen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Ergebnis durch Investitionen und Kosten belastet
Das operative Ergebnis liegt mit rund 1,5 Milliarden Euro (EBITDA) erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau. Ursache sind gezielte Investitionen in Preise, Kundenprogramme und Infrastruktur sowie gestiegene Kosten in mehreren Bereichen. Die Maßnahmen sollen langfristiges Wachstum sichern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Handel und Internationalgeschäft als Wachstumstreiber
Im deutschen Lebensmittelhandel erzielt die Gruppe mit REWE und PENNY mit 2,2 Prozent moderate Zuwächse, während das internationale Geschäft mit einem Plus von 4,8 Prozent stärker wächst. Die breite Aufstellung über verschiedene Märkte und Formate erweist sich erneut als stabilisierender Faktor.
Touristik boomt weiter
Ein besonders dynamisches Wachstum mit plus 18 Prozent zeigt die Touristik-Sparte der DERTOUR Group. Steigende Nachfrage nach Reisen und veränderte Konsumpräferenzen sorgen für deutliche Umsatzzuwächse. Individualisierte Angebote und hochwertige Reiseerlebnisse gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.
Investitionen in Zukunft und Digitalisierung
Die REWE Group hält an ihrer Investitionsstrategie fest und investiert weiterhin massiv in Digitalisierung, KI und Infrastruktur. Neue Kundenprogramme und digitale Services stoßen auf hohe Nachfrage und stärken die Kundenbindung. Für das laufende Geschäftsjahr plant die Gruppe Investitionen in Höhe von ca. 3 Milliarden Euro.


