Die Unternehmen der Schwarz Gruppe ziehen eine positive Bilanz ihrer Plastikstrategie REset Plastic und melden zum Abschluss des Geschäftsjahres 2025 deutliche Fortschritte. Die gesetzten Ziele wurden nicht nur erreicht, sondern in zentralen Bereichen sogar übertroffen. Gleichzeitig kündigt die Handelsgruppe mit REset Resources eine umfassendere Nachfolgestrategie an.
Plastikreduktion deutlich über Zielniveau
Ein zentraler Bestandteil der Strategie war die Reduktion von Kunststoff in Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen. Gegenüber dem Basisjahr 2017 sollte der Einsatz um 30 Prozent gesenkt werden. Tatsächlich gelang eine Reduktion von 36 Prozent, womit das Ziel klar übertroffen wurde. Die Maßnahmen umfassen unter anderem optimierte Verpackungsdesigns und effizientere Materialnutzung.
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Mehr Rezyklate in Verpackungen integriert
Auch beim Einsatz von Recyclingmaterialien konnten Fortschritte erzielt werden. Der Anteil von Rezyklaten in Kunststoffverpackungen der Eigenmarken wurde auf 26 Prozent gesteigert und liegt damit über der angestrebten Marke von 25 Prozent. Die Entwicklung zeigt, dass sich der Einsatz von recycelten Materialien zunehmend in der Praxis etablieren lässt.
Recyclingfähigkeit stößt an systemische Grenzen
Beim Ziel, alle Kunststoffverpackungen vollständig recyclingfähig zu gestalten, wurden ebenfalls Fortschritte erreicht. Der Anteil stieg auf 67 Prozent. Allerdings verweisen die Unternehmen auf bestehende Einschränkungen durch regulatorische Vorgaben und technische Anforderungen, etwa beim Produktschutz. Zudem fehlen bislang einheitliche europäische Bewertungsstandards, was die vollständige Umsetzung erschwert.
Neue Strategie erweitert Fokus auf gesamte Kreislaufwirtschaft
Mit der Einführung von REset Resources entwickelt die Schwarz Gruppe ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiter. Künftig sollen nicht nur Kunststoffverpackungen, sondern sämtliche Materialströme und Verpackungsarten in den Blick genommen werden. Ziel ist es, den gesamten Produktlebenszyklus zu optimieren und die Abhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten zu reduzieren. Dabei werden ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Effizienz verknüpft, um langfristig eine stabile und nachhaltige Versorgung sicherzustellen.


