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Google bringt mit Lyria 3 Musikgenerierung in die Gemini-App

Create Music with Lyria 3
Foto: Google

Key takeaways

Google bringt Lyria 3 in die Gemini-App und ermöglicht KI-Musik aus Texten, Fotos oder Videos – inklusive SynthID und YouTube-Integration.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Google erweitert die Gemini-App um eine neue Funktion zur KI-basierten Musikgenerierung. Nutzer können nun mithilfe des Modells Lyria 3 kurze Tracks erstellen, die aus Textbeschreibungen oder hochgeladenen Bildern entstehen. Damit führt Google die kreative Ausrichtung der Gemini-App fort, die bislang vor allem Bild- und Videogenerierung unterstützte.

Neue Möglichkeiten in der Musikproduktion

Lyria 3 ist eigenen Angaben nach Googles bislang leistungsstärkstes Musikmodell und ermöglicht die Erstellung von 30-Sekunden-Tracks inklusive automatisch generierter Cover-Art. Nutzer müssen keine eigenen Texte mehr liefern: Die KI schreibt passende Songzeilen selbst, basierend auf Stimmung, Stil oder Motiv der Eingabe. Zudem lassen sich Tempo, Genre und Gesangselemente präziser steuern. Das Modell soll realistischere und musikalisch komplexere Kompositionen erzeugen als frühere Versionen.

Die App erlaubt sowohl reine Texteingaben als auch die Nutzung von Fotos und Videos als Inspirationsquelle. Aus Bildern erstellt Gemini Musik samt Texten, die zur Stimmung des visuellen Materials passen. Die Ergebnisse richten sich den Angaben zufolge nicht an professionelle Musikschaffende, sondern sollen vor allem eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, persönliche Momente kreativ zu vertonen.

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Integration in YouTube und Sicherheitsmaßnahmen

Google erweitert die Funktionalität auch auf YouTube. Creator können Lyria 3 künftig in Dream Track verwenden, um Shorts mit eigenständigen Klangspuren oder kurzen Versen aufzuwerten. Die Technologie wird schrittweise über die USA hinaus in weiteren Ländern verfügbar gemacht.

Alle Audioinhalte, die mit Lyria 3 erzeugt werden, enthalten SynthID – ein nicht hörbares Wasserzeichen zur Erkennung KI-generierter Inhalte. Zugleich kann die Gemini-App hochgeladene Dateien prüfen und feststellen, ob sie möglicherweise von Google-KI stammen. Dieses Verifikationssystem ergänzt die bestehenden Prüfmechanismen für Bilder und Videos.

Google betont, dass Lyria 3 nicht zur Nachahmung realer Künstler entwickelt wurde. Bei Erwähnung einzelner Musiker dient deren Stil lediglich als lose Inspiration. Das Unternehmen verweist auf Maßnahmen zur Einhaltung von Urheberrechten und fordert Nutzer auf, gegen mögliche Verstöße Meldung zu machen.

Verfügbarkeit und Ausblick

Lyria 3 steht in der Gemini-App für Nutzer ab 18 Jahren in Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Hindi, Japanisch, Koreanisch und Portugiesisch bereit. Die Desktop-Version startet sofort, die mobile App erhält das Update in den kommenden Tagen. Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra erhalten zudem höhere Nutzungskontingente.

Mit der Einführung von Lyria 3 verfolgt Google das Ziel, Musik als kreative Ausdrucksform stärker in den Alltag zu integrieren und die Gemini-App als vielseitige Plattform für generative Inhalte auszubauen.

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