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Studie: Konsumgüterbranche setzt auf KI statt Kostendruck

Symbolik zu AI und künstlicher Intelligenz
Foto: Tung Nguyen / Pixabay

Key takeaways

Der neue „State of Smart Manufacturing Report 2025“ zeigt, dass Hersteller von Konsumgütern verstärkt in KI, Robotik und Mitarbeiterentwicklung investieren. Statt Kostenreduktion stehen Innovation, Datenkompetenz und neue Personalstrategien im Vordergrund.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Konsumgüterindustrie verlagert ihren Fokus: Laut dem aktuellen State of Smart Manufacturing Report 2025 von Rockwell Automation stehen Innovation und Mitarbeiterentwicklung klar vor Kostensenkung. Unternehmen reagieren damit auf steigenden Druck durch Eigenmarken, veränderte Konsumgewohnheiten und wachsende Ansprüche der Verbraucher an Nachhaltigkeit und Transparenz.

Wettbewerb statt Inflation als größte Sorge

Während 2024 wirtschaftliche Unsicherheit und Inflation dominierende Themen waren, sehen sich Hersteller 2025 vor allem durch härteren Wettbewerb herausgefordert. Eigenmarken gewinnen Marktanteile, während sich Kunden schneller umorientieren.

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Technologie im Dienst der Menschen

Neue Technologien werden nicht mehr nur eingeführt, um Prozesse zu optimieren. Entscheidend ist, dass sie zu Teams und Abläufen passen. Führungskräfte achten besonders auf Kompetenzen wie Kommunikation (86 %), Anpassungsfähigkeit (85 %) und analytisches Denken (84 %).

KI, Robotik und Simulation im Fokus

Ein klarer Trend ist die wachsende Bedeutung von KI, Robotik und Simulationstechnologien. 70 % der Konsumgüterhersteller investieren in diese Bereiche, um langfristiges Wachstum zu sichern. Damit löst ein strategischer Ansatz frühere Pilotprojekte ab, die vor allem kurzfristige Effizienzsteigerungen im Blick hatten.

Datenkompetenz steigt

Immer mehr Unternehmen nutzen Daten als Grundlage für Entscheidungen: Der Anteil stieg von 40 % im Jahr 2024 auf 44 % im Jahr 2025. Besonders in Qualitätskontrolle, Logistik und Cybersicherheit zeigt sich die wachsende Rolle von KI.

Personalstrategien mit neuem Schwerpunkt

Statt ausschließlich auf Rekrutierung zu setzen, investieren 34 % der Unternehmen in Weiterbildung bestehender Mitarbeiter. Weitere 33 % sehen ihre Priorität in Veränderungsmanagement und Mitarbeiterbindung.

Steve Deitzer, Vice President Global Industry, CPG bei Rockwell Automation, betont: „Hersteller reagieren nicht mehr nur auf Störungen, sondern investieren proaktiv in Technologien, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen und Wettbewerbsvorteile bringen.“

Der Report basiert auf den Antworten von 174 Führungskräften aus 15 Ländern und ist Teil einer globalen Umfrage unter mehr als 1500 Entscheidern in der Fertigungsbranche.

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