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Meta erweitert KI-Brillen mit Ray-Ban Meta Audio und Muse-Agenten

Frau mit schwarzer Meta Ray Ban Audio
Foto: Meta

Key takeaways

➟ Meta erweitert sein KI-Brillenportfolio um Ray-Ban Meta Audio, eine neue Gen-3-Serie und zusätzliche Designs. Muse soll die Brillen zugleich stärker zu persönlichen, dauerhaft verfügbaren KI-Assistenten machen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta erweitert sein Geschäft mit KI-Brillen deutlich und hat im Rahmen einer großen Smart-Glasses-Offensive mit Ray-Ban Meta Audio erstmals ein Modell mit klarem Audio-Schwerpunkt vorgestellt. Gleichzeitig erhalten bestehende und neue Brillenmodelle stärkere KI-Funktionen, längere Akkulaufzeiten und zusätzliche Designs. Bis Jahresende will Meta mehr als 100 Varianten über Ray-Ban, Oakley und die eigene Meta-Glasses-Linie anbieten.

Ein zentraler Baustein ist die Integration des persönlichen KI-Agenten Muse. Dieser soll Nutzer unterwegs bei alltäglichen Aufgaben unterstützen, längerfristige Ziele strukturieren und Informationen bereitstellen, ohne dass dafür ständig das Smartphone genutzt werden muss.

Ray-Ban Meta Audio setzt auf ganztägige Nutzung

Die neuen Ray-Ban Meta Audio wiegen 43 Gramm und sollen bis zu zwölf Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung bieten. Das Ladeetui stellt laut Meta zusätzliche 48 Stunden bereit.

Die Brille ist für Musik, Podcasts, Telefonate und Gespräche mit dem KI-Assistenten ausgelegt. Zum Start gibt es 23 Kombinationen aus Farben und Gläsern in den beiden Modellen Clubmaster und Burbank. Der Einstiegspreis liegt bei 349 US-Dollar, die Auslieferung soll am 13. Oktober beginnen.

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Ray-Ban Meta Gen 3 bekommt bessere Mikrofone und Kamera

Parallel führt Meta die dritte Generation der klassischen Ray-Ban Meta ein. Sie bietet bis zu neun Stunden Akkulaufzeit, ein neues konfigurierbares Action-Element für Meta AI und ein schlankeres Design.

Ein neues Mikrofon-Array mit sechs Mikrofonen soll Hintergrundgeräusche um mehr als 90 Prozent reduzieren. Hinzu kommen eine 12-Megapixel-Kamera und Videoaufnahmen in 3K Ultra HD. Die Modelle sind in Aviator, Zena und Wayfarer verfügbar und starten bei 449 US-Dollar.

Muse soll Brillen stärker zum persönlichen Assistenten machen

Mit Muse will Meta die KI-Funktionen der Brillen ausweiten. Der Agent soll unter anderem Kalenderaufgaben, Gewohnheiten und langfristige Ziele unterstützen und Informationen kontextbezogen bereitstellen.

Die Brillen sollen damit stärker als ständig verfügbare KI-Schnittstelle funktionieren. Meta verbindet diesen Ansatz mit bestehenden Funktionen wie Live-Übersetzungen, Sportinformationen, lokalen Empfehlungen und Sprachsteuerung.

Neue Designs und günstigere Modelle erweitern das Sortiment

Meta baut zugleich seine eigene Brillenkollektion aus. Neu hinzu kommen unter anderem die Modelle Capri und Nova sowie Sondereditionen in Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten.

Eine neue LISA-Kollektion umfasst zwei Varianten und startet bei 399 US-Dollar. Zusätzlich bringt Meta mit der Adventurer ein günstigeres Modell ab 249 US-Dollar auf den Markt. Über das Mix-&-Match-Programm lassen sich Rahmen, Gläser und Etuis künftig stärker individualisieren.

Meta weitet den internationalen Vertrieb aus

Die Brillen werden außerdem in zusätzliche Märkte gebracht. Zu den neuen Ländern gehören zunächst Singapur, Südkorea, Mexiko und die Vereinigten Arabischen Emirate und Brasilien.

Weitere Märkte wie Polen, Portugal, Südafrika, Indonesien, Thailand, Hongkong, Neuseeland, Malaysia und die Philippinen sollen laut Meta später hinzukommen. Ein Start in Deutschland und Europa ist noch nicht terminiert.

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