Am Wochenende des 23. und 24. August kam es bei PayPal zu technischen Problemen, die in Deutschland zahlreiche Nutzer und Bankpartner betrafen. Ursache war ein Fehler im Rahmen eines geplanten System-Updates. In einem offiziellen Statement gab PayPal nun erstmals detaillierte Einblicke in den Vorfall und die eingeleiteten Maßnahmen.
Technischer Fehler beim Update als Auslöser
Nach Angaben von PayPal konnte die Ursache der Störung schnell identifiziert und technisch behoben werden. Dennoch kam es bei weniger als fünf Prozent der deutschen Nutzer zu fehlerhaften Abbuchungen, angezeigten Negativsalden oder abgelehnten Transaktionen. Auch Online-Händler waren durch abgebrochene Zahlungsvorgänge betroffen.
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Automatische Erstattung und Zusammenarbeit mit Banken
PayPal kündigte an, versehentlich berechnete Gebühren automatisch zu erstatten. Gleichzeitig arbeite man eng mit Banken zusammen, um alle verbleibenden Probleme wie doppelte Buchungen oder Anzeige-Fehler zügig zu korrigieren. Die Sicherheit und das Vertrauen der Nutzer hätten laut Unternehmen oberste Priorität.
Vorsicht vor Betrugsversuchen
Im Zuge der Störung warnt PayPal vor erhöhten Betrugsrisiken. Kriminelle könnten sich die Situation zunutze machen, um unter dem Vorwand technischer Hilfe an persönliche Daten zu gelangen. PayPal stellt klar, dass weder das Unternehmen noch Partnerbanken je nach Login-Daten fragen. Verdächtige Mails sollten an phishing@paypal.com weitergeleitet werden.
Kundenservice für Betroffene
Nutzer, die weiterhin Unregelmäßigkeiten feststellen, sollen den Kundenservice kontaktieren. Dies betrifft insbesondere nicht nachvollziehbare Abbuchungen, dauerhaft angezeigtes Minus-Guthaben oder nicht korrekt abgeschlossene Transaktionen. PayPal verspricht eine vollständige Aufarbeitung aller noch bestehenden Einzelfälle.


