Starbucks hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 eine deutliche Verbesserung seiner operativen Entwicklung erzielt. Während die Umsätze leicht rückläufig waren, konnte der Konzern bei vergleichbaren Filialumsätzen, Profitabilität und Ergebnis pro Aktie deutlich zulegen. Gleichzeitig hob das Unternehmen seine Jahresprognose an.
Vergleichbare Filialumsätze wachsen deutlich
Die globalen vergleichbaren Filialumsätze stiegen im dritten Quartal um 7,9 Prozent. Treiber waren sowohl eine höhere Kundenfrequenz (+4,2 Prozent) als auch ein gestiegener durchschnittlicher Bon (+3,5 Prozent).
In Nordamerika lag das Wachstum mit 8,1 Prozent noch etwas höher, während die internationalen Märkte ein Plus von 5,7 Prozent verzeichneten. Insgesamt betreibt Starbucks inzwischen mehr als 41.300 Filialen weltweit, nachdem im Quartal netto 175 neue Standorte eröffnet wurden.
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Umsatzrückgang durch China-Transaktion
Trotz der positiven operativen Entwicklung sank der Konzernumsatz um 1 Prozent auf 9,3 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund ist die Umstellung des China-Geschäfts auf ein Joint-Venture-Modell, wodurch weniger Umsätze aus selbst betriebenen Filialen verbucht werden.
Im internationalen Segment gingen die Erlöse infolge dieser Umstrukturierung deutlich zurück. Gleichzeitig verbesserte sich jedoch die Profitabilität, da Lizenz- und Produktumsätze an Bedeutung gewannen.
Ergebnis und Margen legen deutlich zu
Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 86 Prozent auf 0,91 US-Dollar. Auch das bereinigte Ergebnis legte deutlich zu und erreichte 0,85 US-Dollar je Aktie.
Die operative Marge verbesserte sich ebenfalls. Auf GAAP-Basis stieg sie auf 10,5 Prozent, während die bereinigte Marge auf 14,4 Prozent kletterte. Ausschlaggebend waren Skaleneffekte, geringere Inflation sowie Rückerstattungen von Zöllen, die einen Teil der Kosten kompensierten.
Nordamerika bleibt Wachstumstreiber
Der wichtigste Markt Nordamerika entwickelte sich besonders stark. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig erhöhte sich das operative Ergebnis auf rund 1,0 Milliarden US-Dollar, während die Marge leicht zulegte.
Wachstumstreiber waren insbesondere höhere Lieferumsätze sowie ein stärkerer Verkauf von Zusatzprodukten und individuell angepassten Getränken.
Kanalgeschäft wächst überproportional
Deutlich dynamischer entwickelte sich das sogenannte Channel-Development-Geschäft, das unter anderem Kooperationen und den Vertrieb außerhalb eigener Filialen umfasst. Hier stieg der Umsatz um 22 Prozent, während das operative Ergebnis um 40 Prozent zulegte.
Vor dem Hintergrund der stabilen Entwicklung hebt Starbucks seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2026 an und rechnet mit einem globalen Wachstum der vergleichbaren Filialumsätze von rund 6 Prozent sowie einer stabilen bis leicht steigenden Umsatzentwicklung.






