DoorDash hat im zweiten Quartal 2025 neue Bestmarken in mehreren Kennzahlen erzielt. Das US-amerikanische Lieferunternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg von 25 % auf 3,3 Milliarden US-Dollar (rund 3 Mrd. €) und erzielte einen GAAP-Nettogewinn von 285 Millionen US-Dollar (rund 263 Mio. €), nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 157 Millionen Dollar verbucht wurde. Die Anzahl der Bestellungen stieg um 20 % auf 761 Millionen, das Bruttowarenvolumen (GOV) wuchs um 23 % auf 24,2 Milliarden US-Dollar (rund 22,4 Mrd. €).
Starke Entwicklung in den USA und international
Besonders stark fiel das Wachstum im US-Kerngeschäft aus. Hier trugen steigende DashPass-Mitgliedschaften zu einer höheren Bestellfrequenz bei – ein neuer Höchstwert wurde erreicht. Auch international konnte DoorDash zulegen: Das Bestellwachstum lag außerhalb der USA sogar über dem heimischen Markt. Zudem verzeichnete das Unternehmen mit Wolt+ die höchste Zahl neuer Mitglieder in einem Quartal.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Effizienzsteigerung und höhere Kundenbindung
Durch operative Verbesserungen und Personalisierung konnte DoorDash die Kundenerfahrung verbessern und neue Händler gewinnen. Die durchschnittlichen Lieferzeiten sanken. Gleichzeitig stiegen die Retentionsraten bestehender Nutzer. Besonders die „neuen vertikalen Bereiche“ wie Lebensmittellieferungen entwickelten sich positiv.
Verbesserung bei Margen und Rentabilität
Die operative Effizienz wirkte sich auch auf die Rentabilität aus: Die Net Revenue Margin stieg leicht auf 13,5 %. Der bereinigte EBITDA kletterte um 52 % auf 655 Millionen US-Dollar (rund 605 Mio. €). Die Bruttomarge gemessen am GOV erreichte 6,6 %, ebenfalls ein Plus gegenüber dem Vorjahr.
Ausblick bleibt optimistisch – trotz Risiken
Für das dritte Quartal 2025 erwartet DoorDash ein Bruttowarenvolumen zwischen 24,2 und 24,7 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten EBITDA zwischen 680 und 780 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen plant, weiter stark in neue Geschäftsfelder und internationale Märkte zu investieren. Die geplante Übernahme des britischen Konkurrenten Deliveroo könnte ab dem vierten Quartal 2025 Wirkung zeigen, ist aber noch nicht eingepreist.
