Die Moncler Group ist mit solidem Wachstum ins Jahr 2026 gestartet und steigert ihren Umsatz im ersten Quartal deutlich. Beide Marken des Konzerns – Moncler und Stone Island – tragen mit zweistelligen Zuwächsen zur positiven Entwicklung bei – trotz eines weiterhin herausfordernden globalen Umfelds und vergleichsweise schlechten Nachrichten von direkten Wettbewerben.
Starke Gesamtentwicklung im ersten Quartal
Der Konzernumsatz steigt laut Investorenmitteilung auf rund 881 Millionen Euro und legt damit währungsbereinigt um 12 Prozent zu. Wachstumstreiber sind beide Kernmarken, die ihre Marktposition weiter festigen. Die Entwicklung unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Moncler profitiert von starkem Direktgeschäft
Die Hauptmarke Moncler erzielt mit 766 Millionen Euro den Großteil des Umsatzes und wächst insbesondere im Direktvertrieb deutlich. Eigene Stores und Online-Kanäle entwickeln sich dynamischer als das Großhandelsgeschäft. Während Asien und Amerika klare Wachstumsimpulse liefern, bleibt Europa durch schwächeren Tourismus leicht unter Druck.
Regionale Unterschiede prägen das Bild
Besonders in Asien zeigt sich eine hohe Dynamik mit kräftigen Zuwächsen, unterstützt durch lokale Nachfrage und internationale Kunden. Auch in Amerika entwickelt sich das Geschäft positiv. In der EMEA-Region hingegen dämpfen geringere Besucherströme die Entwicklung, insbesondere im stationären Handel.
Stone Island mit solider Expansion
Die Marke Stone Island setzt ihren Wachstumskurs fort und profitiert ebenfalls stark vom Direktvertrieb. Alle Regionen tragen zur positiven Entwicklung bei, wobei insbesondere Amerika und Asien hervorstechen. Neue Kollektionen stoßen zudem auf eine starke Nachfrage im Großhandel.


