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Beiersdorf startet verhalten ins Jahr – Derma-Sparte wächst weiter stark

Eingang zu Beiersdorf in Leipzig
Foto: Beiersdorf

Key takeaways

Beiersdorf startet mit einem Umsatzrückgang ins Jahr 2026. Während NIVEA schwächelt und La Prairie unter Druck steht, wächst die Derma-Sparte deutlich.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Nivea-Mutterkonzern Beiersdorf ist mit einem erwartungsgemäß schwachen ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Während der Konzern insgesamt einen Umsatzrückgang verzeichnete, zeigte sich insbesondere die Derma-Sparte weiterhin robust.

Umsatzrückgang zum Jahresauftakt

Im ersten Quartal sank der Konzernumsatz laut Pressemitteilung organisch um 4,6 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Auch der Geschäftsbereich Consumer verzeichnete ein Minus von 4,7 Prozent. Das Ergebnis entspricht den Erwartungen des Unternehmens, das bereits einen herausfordernden Jahresbeginn prognostiziert hatte.

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Derma-Sparte bleibt Wachstumstreiber

Deutlich positiver entwickelte sich der Bereich Derma, der ein Wachstum von 8,2 Prozent erzielte. Marken wie Eucerin und Aquaphor profitieren weiterhin von einer starken Nachfrage und innovativen Produkten. Besonders in internationalen Märkten konnte das Segment zulegen und seine Position weiter stärken.

NIVEA unter Druck

Die Kernmarke NIVEA hatte hingegen mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen. Der Umsatz ging um 7,0 Prozent zurück. Belastend wirkten unter anderem eine hohe Vergleichsbasis sowie Verzögerungen bei Innovationen. Gleichzeitig arbeitet Beiersdorf an einer strategischen Neuausrichtung der Marke, die erste positive Effekte im Abverkauf zeigt.

La Prairie von Marktstörungen betroffen

Im Luxussegment musste La Prairie einen deutlichen Rückgang von 14,9 Prozent hinnehmen. Ursachen waren vor allem temporäre Störungen im Einzelhandel, insbesondere in den USA und im asiatischen Reisehandel. Bereinigt um diese Effekte zeigt sich jedoch eine stabilere Nachfrage.

Health Care leicht im Plus

Der Bereich Health Care entwickelte sich moderat positiv und wuchs um 1,9 Prozent. Wachstumstreiber waren insbesondere Pflasterprodukte der Marken Hansaplast und Elastoplast.

tesa im Rahmen der Erwartungen

Auch die Industriesparte tesa verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,3 Prozent. Dieser ist vor allem auf eine hohe Vergleichsbasis im Elektronikgeschäft zurückzuführen. Trotz eines schwierigen Marktumfelds konnte sich das Geschäft in bestimmten Bereichen stabil behaupten.

Herausforderungen durch Marktumfeld

Das erste Quartal war geprägt von einer Kombination aus schwierigen Marktbedingungen, geopolitischen Unsicherheiten und verzögerten Effekten neuer Produkte. Diese Faktoren belasteten die kurzfristige Entwicklung, sollen jedoch im Jahresverlauf an Bedeutung verlieren.

Prognose für 2026 bestätigt

Trotz des schwachen Starts hält Beiersdorf an seiner Jahresprognose fest. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einer stabilen bis leicht wachsenden Umsatzentwicklung. Die strategische Ausrichtung sowie die Stärke der Marken sollen im weiteren Jahresverlauf für eine Erholung sorgen.

Fokus auf langfristiges Wachstum

Beiersdorf setzt weiterhin auf Innovation, Markenstärke und internationale Expansion. Insbesondere das wachstumsstarke Derma-Geschäft unterstreicht die langfristigen Potenziale des Unternehmens in einem anspruchsvollen Marktumfeld.

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