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Kering stabilisiert Umsatz im ersten Quartal – Gucci bleibt Sorgenkind

Fassade des Gucci Stores in Paris
Foto: Pexels

Key takeaways

Kering stabilisiert den Umsatz im ersten Quartal 2026 auf vergleichbarer Basis. Während Gucci weiter schwächelt, sorgt das Schmuckgeschäft für Wachstum. Der Konzern setzt auf Umsetzung, strategischen Umbau und eine klare Roadmap.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Kering zeigt im ersten Quartal 2026 erste Anzeichen einer Stabilisierung. Der Umsatz des Luxuskonzerns erreichte laut Quartalsmitteilung 3,568 Milliarden Euro, verlor damit minus 6 Prozent, blieb aber auf vergleichbarer Basis stabil. Trotz anhaltender Unsicherheiten im globalen Umfeld sieht das Management des umsatzseitig schwer angeschlagenen Unternehmens einen wichtigen Schritt in Richtung Erholung.

Erste Fortschritte trotz schwierigem Umfeld

Die Entwicklung im ersten Quartal spiegelt laut Unternehmen erste Effekte strategischer Maßnahmen wider. Während das Retailgeschäft leicht rückläufig war, legte der Großhandel zu. Regional und markenspezifisch zeigte sich die Entwicklung jedoch weiterhin uneinheitlich.

Parallel hat Kering strukturelle Anpassungen vorgenommen und zentrale Investitionen in den Bereichen Beauty, Schmuck und Immobilien umgesetzt, um die Bilanz zu stärken und die Grundlage für künftiges Wachstum zu legen.

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Gucci bleibt Baustelle mit hoher Priorität

Die Kernmarke Gucci verzeichnete weiterhin deutliche Rückgänge. Der Umsatz sank zweistellig, belastet vor allem durch schwächere Entwicklungen in Asien und Westeuropa. Positiv entwickelte sich hingegen Nordamerika, wo erste Fortschritte der Neuausrichtung sichtbar werden.

Im Fokus steht ein umfassender Umbau: Produktarchitektur, Vertrieb und Kundenansprache werden neu ausgerichtet. Neue Kollektionen sollen im Laufe des Jahres schrittweise zur Erholung beitragen.

Schmucksegment wächst dynamisch

Deutlich besser entwickelte sich das Schmuckgeschäft, das ein Rekordquartal erreichte. Besonders stark war die Nachfrage in Japan und im asiatisch-pazifischen Raum. Alle Marken des Segments konnten zulegen, was die strategische Bedeutung dieses Bereichs unterstreicht.

Das Wachstum im Schmucksegment kompensierte einen Teil der Schwäche im Kerngeschäft und liefert wichtige Impulse für die Gesamtentwicklung des Konzerns.

Fokus auf Umsetzung und Strategie-Roadmap

Für den weiteren Jahresverlauf setzt Kering auf konsequente Umsetzung und operative Disziplin. Ziel bleibt die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum bei gleichzeitig verbesserten Margen.

Weitere Details zur strategischen Ausrichtung will der Konzern auf seinem Capital Markets Day präsentieren. Dort soll die Roadmap für die nächste Transformationsphase vorgestellt werden.

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