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PwC-Outlook: KI treibt Megadeals – M&A-Markt im Umbruch

Symbolik zu Künstlicher Intelligenz und AI
Foto: Tung Nguyen / Pixabay

Key takeaways

2026 verändern KI und Megadeals den globalen M&A-Markt grundlegend. Weniger Transaktionen, aber höhere Volumina prägen das Bild. Große Technologieunternehmen dominieren, während Künstliche Intelligenz den Ablauf von Due Diligence bis Integration beschleunigt und datengetriebener gestaltet.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die globale M&A-Landschaft befindet sich im Jahr 2026 im Wandel: Nicht zyklische Erholung, sondern strukturelle Veränderung prägt das Marktgeschehen. Im Zentrum steht der technologische Umbruch durch Künstliche Intelligenz (KI), die sowohl den strategischen Fokus als auch die operative Durchführung von Transaktionen verändert. Zwar bleibt die Anzahl der Deals weltweit auf moderatem Niveau, doch steigt der Gesamtwert deutlich – getrieben von einer zunehmenden Zahl großvolumiger Megadeals.

Megadeals als neue Marktdynamik

Vor allem Transaktionen im Volumen von mehr als fünf Milliarden US-Dollar (rund 4,6 Mrd. Euro) prägen die Entwicklung. Dabei entsteht eine Polarisierung des Marktes: Große, kapitalkräftige und meist technologieorientierte Unternehmen setzen sich zunehmend vom Wettbewerb ab. PwC spricht in seinem „Global M&A Industry Trends: 2026 Outlook“ von einem K-förmigen M&A-Markt, in dem sich ein starker Aufwärtspfad für ausgewählte Akteure abzeichnet, während andere Marktteilnehmer zurückbleiben.

Diese Entwicklung geht einher mit geopolitischen Spannungen, verschärften Investitionsprüfungen und einer stärkeren Regionalisierung der Aktivitäten. Nationale und intraregionale Deals gewinnen an Bedeutung – insbesondere in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens.

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KI verändert den M&A-Prozess

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema für Portfolios, sondern greift direkt in den M&A-Prozess ein. Von der Deal-Strategie über Due Diligence bis hin zur Integration nach Abschluss – KI beschleunigt Abläufe, erhöht die Datenqualität und verändert Entscheidungsgrundlagen. Das führt zu einer datenbasierten, effizienteren Herangehensweise und eröffnet neue Möglichkeiten zur Wertgenerierung.

Gleichzeitig wirkt sich der hohe Investitionsbedarf in KI-Infrastruktur kurzfristig dämpfend auf M&A-Aktivitäten aus. Mittel- und langfristig jedoch entsteht dadurch neues Potenzial: Unternehmen, die Technologiekompetenz durch gezielte Zukäufe stärken, sichern sich Wettbewerbsvorteile.

M&A bleibt selektiv – mit strategischem Fokus

Für das Jahr 2026 zeichnet sich ein selektiver, aber vielversprechender Markt ab. Unternehmen mit klarer strategischer Agenda, Kapitalzugang und der Fähigkeit, technologische Veränderungen in die Transaktionsprozesse einzubinden, positionieren sich erfolgreich. Laut PwC planen 41 Prozent der CEOs eine bedeutende Akquisition innerhalb der nächsten drei Jahre. Mutige Entscheidungen und gezielte Investitionen sind gefragt – denn in einem asymmetrischen Marktumfeld wird Zögern zunehmend zum Risiko.

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