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YouGov-Befragung: Adventskalender werden immer mehr zum Selbstgeschenk

Weihnachtliche Symbolik fuer Adventskalender
Foto: Pixabay

Key takeaways

Laut YouGov-Umfrage planen 54 Prozent der Deutschen den Kauf eines Adventskalenders – viele davon für sich selbst. Besonders beliebt sind Schokoladenkalender, doch alternative Varianten gewinnen an Bedeutung. Junge Erwachsene zeigen sich besonders kauffreudig, während Preisbewusstsein den Markt prägt. Die Mehrheit gibt maximal 50 Euro aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Auch 2025 bleibt der Adventskalender ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit – und das nicht nur für Kinder. Einer aktuellen YouGov-Umfrage zufolge planen 54 Prozent der Deutschen, einen fertigen Kalender zu kaufen – sei es für sich selbst oder für andere. Auffällig: Die Jüngeren greifen besonders häufig zu. 40 Prozent der Gen Z gönnen sich in diesem Jahr bewusst einen Kalender – ein Indikator für die zunehmende Selbstbeschenkung in der Vorweihnachtszeit.

Eigennutzung nimmt zu – vor allem bei Jüngeren

Während sich 27 Prozent aller Befragten einen Kalender selbst schenken wollen, planen 25 Prozent einen Kauf für Kinder, 21 Prozent für den Partner oder die Partnerin. Dennoch gibt knapp die Hälfte (42 Prozent) an, ganz auf einen Kalender verzichten zu wollen. Die Zahlen belegen: Der Adventskalender ist längst kein reines Kindheitsritual mehr. Gerade junge Erwachsene entdecken ihn zunehmend als persönlichen Genussmoment.

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Preis spielt zentrale Rolle beim Kalenderkauf

Die Zahlungsbereitschaft ist begrenzt – 85 Prozent der Konsumenten möchten nicht mehr als 50 Euro ausgeben. Nur jeder Zehnte ist bereit, darüber hinauszugehen. Bei der Gen Z und den Millennials zeigt sich jedoch eine höhere Zahlungsbereitschaft: In beiden Gruppen sind 16 Prozent offen für Ausgaben über 50 Euro. Der Kalender wird so zum kalkulierten kleinen Luxus im Alltag.

Schokolade dominiert, aber Vielfalt wächst

Trotz wachsender Angebotsvielfalt steht der Schokoladenkalender weiterhin hoch im Kurs: 60 Prozent bevorzugen ihn für den Eigenbedarf. Besonders Frauen und jüngere Generationen greifen zunehmend zu alternativen Varianten wie Beauty- oder Kosmetikkalendern. Getränke- und Feinkostkalender werden von etwa jedem Sechsten gekauft – ein Zeichen für wachsende Marktsegmente jenseits des Klassikers.

Absatz von Schokoladenkalendern steigt deutlich

Daten des YouGov Shopper Panels bestätigen den Trend: 2024 wurden rund 26 Millionen Schokoladen-Adventskalender verkauft – ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittspreis lag bei 7,18 Euro – gegenüber 6,09 Euro im Jahr 2020. Im Schnitt kauften Konsumenten zwei Kalender pro Jahr. Besonders stark vertreten sind Käufer im Alter zwischen 40 und 59 Jahren, aber auch die Gruppe der über 60-Jährigen bleibt kaufkräftig.

Käuferstruktur: Mehrheit ohne kleine Kinder im Haushalt

Knapp die Hälfte der Käufer von Schokoladenkalendern 2024 hatte keine Kinder im Haushalt – vielfach dürften es Großeltern gewesen sein, die für Enkel einkauften. Schulkinder und Teenager sind ebenfalls häufig Beschenkte. Dagegen spielen Familien mit kleinen Kindern eine untergeordnete Rolle beim Kaufverhalten. Laut Umfrage planen dennoch fast zwei Drittel aller Eltern, ihren Kindern einen Adventskalender zu schenken – zunehmend auch in nicht-schokoladiger Form.

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