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AMP: Apple investiert 600 Milliarden Dollar in US-Standorte

Apple Office in Cork
Foto: Apple

Key takeaways

Apple weitet seine US-Investitionen auf 600 Milliarden Dollar aus und startet das American Manufacturing Program. Ziel sind mehr heimische Produktion, eine durchgängige Halbleiterkette und neue Glas- sowie Serverwerke. Über 20.000 neue Jobs und Partnerschaften mit führenden Technologieunternehmen sollen die US-Industrie stärken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Apple hat seine Investitionspläne in den USA deutlich ausgeweitet und will in den kommenden vier Jahren insgesamt 600 Milliarden US-Dollar (rund 552 Mrd. Euro) investieren. Teil dieser Offensive ist das neue American Manufacturing Program (AMP), das den Ausbau der US-Produktion in Schlüsselbereichen wie Halbleitern, Glasfertigung und Komponentenherstellung vorantreiben soll.

Laut CEO Tim Cook arbeitet Apple im Rahmen des Programms mit zehn Unternehmen in den USA zusammen, darunter Corning, Texas Instruments, Broadcom, GlobalWafers und TSMC. Ziel ist es, mehr kritische Bauteile wie iPhone-Glas, Halbleiter und 5G-Komponenten im eigenen Land zu fertigen. Bereits jetzt exportiert Apple zwei Drittel der in den USA hergestellten Komponenten ins Ausland.

Ausbau der Fertigungskapazitäten

Das AMP beinhaltet den Aufbau einer durchgängigen Halbleiter-Wertschöpfungskette in den USA – vom Siliziumwafer bis zur Endverpackung. So produziert GlobalWafers in Texas künftig 300-Millimeter-Wafer für Apple-Chips, während TSMC in Arizona Millionen modernster Prozessoren herstellt. Auch Samsung, GlobalFoundries und Amkor werden in die Fertigung neuer Chiptechnologien und deren Verpackung eingebunden.

In Kentucky entsteht zudem die weltweit größte Smartphone-Glasproduktion, betrieben von Corning. Sie wird künftig das Glas für alle iPhones und Apple Watches liefern. Ergänzend dazu erweitert MP Materials in Texas seine Produktion seltener Erden, die in Apple-Geräten verbaut werden.

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Neue Standorte und Ausbildungsoffensiven

Apple baut nicht nur Fabriken aus, sondern schafft auch neue Einrichtungen. In Houston entsteht eine Serverfabrik, deren Produkte ab 2026 für Apples Cloud-Dienste und KI-Anwendungen eingesetzt werden. Das Datenzentrum in Maiden, North Carolina, wird ausgebaut, ebenso wie weitere Standorte in Iowa, Nevada und Oregon.

Parallel eröffnet in Detroit die Apple Manufacturing Academy, die kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung von Automatisierung, KI und moderner Produktionstechnologie unterstützt. In Austin wächst zudem Apples zweiter Campus mit neuen Laboren für Hardware- und Softwareentwicklung.

Wirtschaftlicher Einfluss

Mit diesen Projekten stärkt Apple nach eigenen Angaben mehr als 450.000 Arbeitsplätze in allen 50 Bundesstaaten. In den kommenden vier Jahren sollen zusätzlich 20.000 neue Stellen entstehen, vor allem in Forschung, Softwareentwicklung und KI. Das Unternehmen unterstreicht damit seinen Anspruch, eine führende Rolle in der US-Technologie- und Produktionslandschaft zu spielen.

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