BCN und Criteo gehen eine strategische Partnerschaft im Bereich Commerce Media ein, die das programmatische Targeting im Open Web auf eine neue Stufe heben soll. Im Zentrum der Kooperation steht die Integration von BCN Kurator in das Criteo Commerce Grid – eine Plattform, die Werbetreibenden Zugang zu präzisen Kaufabsichtsdaten bietet.
Die Zusammenarbeit ermöglicht es, verifizierte SKU-basierte Kaufsignale von den Elektronikhändlern Cyberport und Computeruniverse mit bestehenden Zielgruppendaten von CHIP.de sowie deterministischen Commerce-Audiences von Criteo zu kombinieren. Werbetreibende erhalten damit die Möglichkeit, Konsumenten genau dann anzusprechen, wenn sie ein akutes Kaufinteresse zeigen – etwa beim Preisvergleich oder der Produktsuche.
Retail Media trifft auf Zielgruppendaten
Gerade in wettbewerbsintensiven Kategorien wie Unterhaltungselektronik zählt die Fähigkeit, Nutzer im richtigen Moment zu erreichen. Die Kuratierung dieser Retail-Daten soll es Marken erlauben, ihre Budgets noch effizienter einzusetzen und Conversions im offenen Web zu maximieren – unabhängig von spezifischen DSPs.
„Dies ist ein Game-Changer für Werbetreibende in umkämpften Märkten wie der Unterhaltungselektronik“, sagt Carsten Sander, Geschäftsführer Technologie bei BCN. Die Kombination aus reichweitenstarken Portalen wie CHIP.de und hochqualitativen Retailer-Daten ermögliche ein bislang unerreichtes Targeting.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Datengestützte Werbeerlebnisse im Open Web
Mit der Einbindung der Daten von Cyberport und Computeruniverse können Brands künftig auf First-Party-Kaufsignale zurückgreifen, etwa von Kunden, die nach Laptops, Smartphones oder Monitoren suchen. Diese Daten lassen sich nahtlos mit redaktionellen Inhalten von CHIP.de wie Testberichten oder Ratgebern verbinden.
Benedict Gründig von Criteo unterstreicht den Innovationscharakter der Zusammenarbeit: „Das ist Retail Media-Intelligence ohne Limitierungen.“ Werbetreibende könnten so ihre wertvollsten Kundengruppen im gesamten Open Web identifizieren und gezielt ansprechen.
Datenschutzkonform und DSP-unabhängig
Ein weiterer Vorteil: Die Datenverwendung bleibt datenschutzkonform, da ausschließlich verifizierte, deterministische Insights genutzt werden. Gleichzeitig wird das Targeting über die eigenen Medienkanäle hinaus erweitert – in eine DSP-unabhängige, skalierbare Umgebung.
Die Zusammenarbeit markiert einen weiteren Schritt in der strategischen Neuausrichtung von BCN, das seit Anfang 2024 als gemeinsames Vermarktungsunternehmen von Burda, FUNKE und KLAMBT agiert.


