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Bio Company bleibt auf Kurs und setzt weiter auf Partnerschaften

Wolt Rider vor einem BIO COMPANY Markt
Foto: Wolt

Key takeaways

Die Berliner Bio Company erzielt 2025 trotz Umsatzrückgang einen starken Gewinn. Investitionen, neue Kooperationen und Services stärken die Position der Bio-Kette und sollen weiteres Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld sichern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Berliner Bio-Supermarktkette Bio Company hat das Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Marktbedingungen mit einem über den Erwartungen liegenden Gewinn abgeschlossen. Während der Umsatz leicht zurückging, setzte das Unternehmen gezielt auf Investitionen, strategische Partnerschaften und neue Geschäftsfelder, um seine Marktposition zu stärken.

Gewinn über Plan trotz rückläufigem Umsatz

Mit einem Umsatz von rund 199 Millionen Euro blieb Bio Company leicht unter dem Vorjahreswert. Dennoch erzielte das Unternehmen einen deutlich besseren Jahresüberschuss als geplant. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem konsequente Kostendisziplin und strategische Maßnahmen im operativen Geschäft.

Das Unternehmen betreibt aktuell 58 Filialen, vor allem in Berlin und Brandenburg, und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitende. Das Marktumfeld blieb geprägt von Konsumzurückhaltung, steigenden Kosten und hoher Preissensibilität.

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Millioneninvestitionen in Märkte und Personal

Insgesamt investierte Bio Company mehr als drei Millionen Euro. Über zwei Millionen Euro flossen in Lohnerhöhungen, während rund 1,1 Millionen Euro in die Modernisierung und Energieeffizienz der Filialen investiert wurden. Für 2026 sind weitere Investitionen geplant.

Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit sichern, sondern auch die Attraktivität als Arbeitgeber stärken.

Kooperationen und neue Geschäftsfelder

Ein wichtiger strategischer Schritt war die Neuausrichtung des Lieferservices, der vollständig auf die Plattform Wolt umgestellt wurde. Kunden können dort inzwischen auf ein Sortiment von mehreren tausend Produkten zugreifen. Die Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden.

Parallel baut das Unternehmen seine Eigenmarkenstrategie aus. Die Produkte sind inzwischen über Großhändler auch außerhalb Deutschlands erhältlich und bedienen insbesondere das Preiseinstiegssegment im Bio-Markt.

Sortiment und Services optimiert

Bio Company hat sein Sortiment gezielt gestrafft und zugleich neue Wachstumsbereiche ausgebaut. Anpassungen gab es unter anderem im Getränke- und Kosmetikbereich, während Nahrungsergänzungsmittel stärker in den Fokus rückten.

Zusätzlich investiert das Unternehmen in neue Serviceangebote. Dazu zählen Paketstationen in den Filialen sowie der Ausbau von Self-Checkout-Kassen, um den Einkauf komfortabler zu gestalten.

Fachkräfte im Fokus

Angesichts des Fachkräftemangels setzt Bio Company verstärkt auf eigene Ausbildungs- und Förderprogramme. Nachwuchskräfte sollen frühzeitig für verantwortungsvollere Aufgaben qualifiziert werden. Zudem arbeitet das Unternehmen mit internationalen Ausbildungsprojekten, um zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen.

Strategische Partnerschaft mit Terra Naturkost

Ein zentraler Baustein für die Zukunft ist die angekündigte Partnerschaft mit Terra Naturkost. Beide Unternehmen wollen ihre Kräfte bündeln, bleiben operativ jedoch eigenständig. Perspektivisch ist eine gemeinsame Dachgesellschaft geplant.

Im Zuge dieser Zusammenarbeit wird auch die Logistiktochter Midgard Naturkost integriert. Ziel ist eine stärkere Verzahnung von Einzelhandel und Großhandel.

Positionierung für die Zukunft

Mit den eingeleiteten Maßnahmen sieht sich Bio Company gut aufgestellt, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld weiter zu wachsen. Der Fokus liegt dabei auf Effizienz, Kundenorientierung und strategischen Kooperationen.

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