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Mastercard-Studie: Fake Shops und Rabattbetrug verunsichern am Black Friday

Black Friday Angebote auf einem Tablet
Foto: DHL Group

Key takeaways

➟ Laut Mastercard sehen 66 Prozent der mit Black Friday vertrauten Verbraucher Betrugsrisiken. Fake Shops und manipulierte Rabatte zählen zu den größten Sorgen. Gleichzeitig akzeptiert eine Mehrheit den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Betrugserkennung.

Lesezeit ca. 3 Minuten

Die Sorge vor Onlinebetrug begleitet viele Verbraucher beim Einkauf rund um den Black Friday. Laut der repräsentativen GfK-Studie „Mastercard Payment Pulse“ sehen 66 Prozent der Befragten, denen der Aktionstag bekannt ist, mögliche Sicherheits- oder Betrugsrisiken. Gleichzeitig wächst die Offenheit gegenüber künstlicher Intelligenz als Schutzmechanismus im digitalen Zahlungsverkehr.

Die Untersuchung zeigt, dass Verbraucher attraktive Rabattangebote zunehmend auch unter Sicherheitsaspekten bewerten. Besonders die Vertrauenswürdigkeit von Händlern und der Schutz bei Zahlungsproblemen spielen eine wichtige Rolle.

Fake Shops und gefälschte Rabatte bereiten Sorgen

Unter den Befragten, die Black Friday kennen, zählen betrügerische Onlineshops mit 30 Prozent zu den meistgenannten Gefahren. Weitere 27 Prozent befürchten manipulierte Rabattaktionen.

Jeweils 21 Prozent nennen gefälschte Produkte und ausbleibende Warenlieferungen als Risiken. Auch der Missbrauch von Zahlungsinformationen (19 Prozent) und Identitätsdiebstahl (16 Prozent) beschäftigen die Verbraucher.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich Sicherheitsbedenken nicht allein auf den Bezahlvorgang beschränken. Auch die Echtheit von Angeboten und die Zuverlässigkeit der Händler beeinflussen das Vertrauen.

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40 Prozent haben Erfahrungen mit Cyberbetrug

Die Befürchtungen beruhen teilweise auf persönlichen Erlebnissen. Deutschlandweit berichten 40 Prozent der Befragten von Erfahrungen mit cyberkriminellem Zahlungsbetrug. Insgesamt 35 Prozent geben an, selbst betroffen gewesen zu sein.

Besonders häufig werden Phishing und betrügerische SMS-Nachrichten mit 14 Prozent genannt. Es folgen Fake Shops mit 13 Prozent sowie Kreditkartenmissbrauch und Identitätsdiebstahl mit jeweils acht Prozent.

Unter jüngeren Erwachsenen fallen die Werte deutlich höher aus. In der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren berichten 59 Prozent von entsprechenden Erfahrungen, während 51 Prozent bereits selbst betroffen waren.

KI zur Betrugserkennung findet breite Akzeptanz

Digitale Sicherheitskontrollen haben für zahlreiche Verbraucher bereits konkrete Wirkung gezeigt. Rund 34 Prozent geben an, schon einmal erlebt zu haben, dass eine verdächtige Zahlung durch eine Sicherheitsprüfung erkannt oder verhindert wurde.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz durch Banken und Zahlungsdienstleister zeigen sich unterschiedliche Einstellungen. Während 17 Prozent KI-basierte Betrugserkennung ausdrücklich begrüßen, akzeptieren weitere 34 Prozent die Technologie, sofern Zahlungen unkompliziert bleiben.

Für 27 Prozent steht die Sicherheit des Bezahlvorgangs unabhängig von der eingesetzten Technologie im Vordergrund. Dagegen lehnen 23 Prozent den Einsatz künstlicher Intelligenz grundsätzlich ab.

Verbraucher erwarten besseren Schutz durch KI

Auch für die zukünftige Bekämpfung digitaler Kriminalität sehen viele Befragte Potenzial in KI-Anwendungen. Insgesamt 32 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass solche Systeme Cyberangriffe auf digitale Zahlungssysteme künftig zuverlässig vorhersagen und verhindern können.

Weitere 40 Prozent betrachten eine entsprechende Entwicklung zumindest als möglich. Damit verbinden zahlreiche Verbraucher mit intelligenten Sicherheitslösungen die Erwartung, Betrugsversuche früher erkennen zu können.

Mastercard Deutschland sieht darin eine wachsende Bereitschaft, neue Technologien für sichere und zugleich komfortable Bezahlprozesse einzusetzen.

Bekannte Händler und Käuferschutz schaffen Vertrauen

Bei der Bewertung von Black-Friday-Angeboten orientieren sich Verbraucher besonders an der Bekanntheit des Anbieters. Für 52 Prozent sind etablierte Händler ein wichtiges Vertrauensmerkmal.

An zweiter Stelle folgt der Käuferschutz mit 45 Prozent. Sichere Authentifizierungsverfahren nennen 31 Prozent, bekannte Zahlungsmarken 29 Prozent und positive Kundenbewertungen 25 Prozent.

Für den Onlinehandel unterstreichen die Ergebnisse die wirtschaftliche Bedeutung verlässlicher Zahlungsprozesse und transparenter Angebote. Gerade während großer Rabattaktionen können Sicherheitsmaßnahmen und vertrauensbildende Leistungen die Kaufentscheidung beeinflussen.

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