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Beauty AI: Estée Lauder und Microsoft vertiefen KI-Partnerschaft

Beauty Corner von Estee Lauder
Foto: DenisMArt / depositphotos.com

Key takeaways

➟ Estée Lauder erweitert seine strategische Partnerschaft mit Microsoft. Eine gemeinsame Datenplattform und KI-Anwendungen sollen personalisierte Einkaufserlebnisse, schnellere Produktentwicklung und effizientere Geschäftsprozesse ermöglichen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der US-Kosmetikkonzern Estée Lauder Companies erweitert seine strategische Zusammenarbeit mit Microsoft. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau einer gemeinsamen Dateninfrastruktur, der Einsatz künstlicher Intelligenz und die Automatisierung interner Geschäftsprozesse. Damit will das Unternehmen seine Produktentwicklung beschleunigen, personalisierte Einkaufserlebnisse ermöglichen und die betriebliche Effizienz verbessern.

Die letztw Woche angekündigte Partnerschaft ist Bestandteil der Transformationsstrategie „Beauty Reimagined“. Sie unterstützt zugleich das unternehmensweite Technologieprogramm „One Operating Ecosystem“, mit dem Estée Lauder bislang getrennte Datenbestände und Anwendungen stärker miteinander verknüpfen möchte.

Gemeinsame Datenplattform als Grundlage für KI

Ein Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Weiterentwicklung der unternehmensweiten Unified Data Platform. Mithilfe der Microsoft-Technologie sollen Informationen aus verschiedenen Marken, Regionen, Vertriebskanälen und Unternehmensbereichen zusammengeführt werden.

Die zentrale Infrastruktur soll doppelte Datenhaltung reduzieren und den Zugriff auf einheitliche Informationen erleichtern. Gleichzeitig schafft sie die technische Grundlage für neue KI-Anwendungen, die konzernweit eingesetzt werden können.

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Personalisierte Einkaufserlebnisse und neue Produkte

Estée Lauder investiert zudem in seine Unified Consumer Data Platform, um Kundenbedürfnisse und Kaufpräferenzen besser auszuwerten. Durch die Verbindung von Verbraucher- und Produktdaten sollen die Marken des Konzerns personalisierte Angebote entlang der gesamten Einkaufsreise entwickeln können.

Die Datenbasis soll außerdem die Entwicklung neuer Kosmetikprodukte unterstützen. Erkenntnisse über Kundenwünsche und Marktveränderungen könnten dadurch schneller in Produktkonzepte und digitale Einkaufserlebnisse einfließen.

KI soll Entscheidungen und Produktentwicklung beschleunigen

Ein weiteres Handlungsfeld ist die Integration künstlicher Intelligenz in betriebliche Entscheidungsprozesse. Marketing, Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie die Lieferkette sollen künftig auf besser vernetzte Informationen zugreifen können.

Besonders die Produktentwicklung steht im Fokus. Estée Lauder plant, Abläufe von der ersten Produktidee über die Prüfung bis zur Fertigung stärker digital zu verbinden. KI-gestützte Prozesse sollen Abstimmungen vereinfachen und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen.

Microsoft Copilot erreicht mehr als 14.000 Beschäftigte

Auch die interne Produktivität soll durch den Einsatz von KI steigen. Nach Unternehmensangaben wurde Microsoft Copilot bereits für mehr als 14.000 Büroangestellte weltweit bereitgestellt.

Neben klassischen Assistenzfunktionen erprobt Estée Lauder spezialisierte KI-Agenten für einzelne Tätigkeitsbereiche. Sie sollen wiederkehrende Aufgaben übernehmen und Beschäftigten mehr Zeit für strategische und kreative Arbeiten verschaffen.

Estée Lauder erwartet Effizienz- und Wachstumseffekte

Mit der erweiterten Kooperation verfolgt Estée Lauder drei zentrale Ziele: neue Wachstumsmöglichkeiten erschließen, datenbasierte Entscheidungen verbessern und die Automatisierung vorantreiben. Die Technologieinvestitionen sollen langfristig auch zur Steigerung der Profitabilität beitragen.

Konkrete finanzielle Vereinbarungen oder Investitionssummen nannten die Unternehmen nicht. Ebenso wurden keine quantifizierten Einsparziele veröffentlicht. Die Partnerschaft soll jedoch eine wesentliche technische Grundlage für die weitere Neuausrichtung des Kosmetikkonzerns bilden.

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