Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist weiter rückläufig und hat im Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang verzeichnet. Insgesamt gab es laut Statistischem Bundesamt noch 1.415 Braustätten, was sowohl unter dem Vorjahreswert als auch deutlich unter dem Höchststand von 2019 liegt. Die Entwicklung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen im Biermarkt wider.
Deutlicher Rückgang gegenüber Vorjahr und Rekordjahr
Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl der Brauereien um mehr als drei Prozent. Noch deutlicher fällt der Rückgang im Vergleich zum Jahr 2019 aus, als die Branche ihren Höchststand erreicht hatte. Seither ist die Zahl der Betriebe kontinuierlich gesunken, was auf strukturelle Veränderungen im Markt hindeutet.
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Bayern bleibt führend im Bundesvergleich
Trotz der rückläufigen Entwicklung bleibt Bayern mit großem Abstand das Bundesland mit den meisten Brauereien. Dahinter folgen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. In den meisten Regionen ging die Zahl der Betriebe zurück, nur wenige Bundesländer konnten leichte Zuwächse verzeichnen.
Kleine Brauereien dominieren die Branche
Mehr als die Hälfte der deutschen Brauereien gehört weiterhin zur Kategorie kleiner Betriebe mit vergleichsweise geringer Produktionsmenge. Gleichzeitig gibt es nur wenige große Brauereien, die einen erheblichen Teil des Gesamtvolumens abdecken. Der Rückgang betrifft nahezu alle Größenklassen.
Sinkender Bierabsatz als zentraler Faktor
Ein wesentlicher Grund für die Entwicklung ist der rückläufige Bierabsatz. Die verkaufte Menge lag 2025 deutlich unter den Vorjahren und hat sich seit dem Rekordjahr weiter verringert. Damit sinkt auch die wirtschaftliche Grundlage vieler Brauereien.
Strukturwandel in der Branche setzt sich fort
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einen fortlaufenden Strukturwandel im deutschen Biermarkt. Während kleinere Betriebe weiterhin eine wichtige Rolle spielen, wächst der Druck durch sinkende Nachfrage und veränderte Konsumgewohnheiten. Eine kurzfristige Trendwende ist derzeit nicht absehbar.






