Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) und der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) schließen sich in einer strategischen Partnerschaft zusammen. Ziel ist es, die zentralen Themen der Wertschöpfungskette – von Produktion über Beschaffung bis zum digitalen Handel – stärker zu verknüpfen und gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit mit gebündelter Expertise aufzutreten.
Mehr Gewicht für politische Interessen und Branchennetzwerke
In der neuen Kooperation rücken politische Interessenvertretung und gemeinsame Networking-Aktivitäten in den Mittelpunkt. Beide Verbände wollen ihre Präsenz auf Messen und Branchenevents ausbauen und ihre Kommunikation nach außen enger verzahnen. Zudem prüfen BSI und bevh, ob Marktdaten, Studien und Services künftig gemeinsam erhoben und veröffentlicht werden können, um Unternehmen fundiertere Entscheidungsgrundlagen zu bieten.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Industrie trifft digitalen Handel
BSI-Geschäftsführer Stefan Rosenkranz sieht in der Partnerschaft einen zukunftsweisenden Schritt: Die Verbindung aus industrieller Fachkompetenz und digitaler Marktperspektive schaffe Mehrwert für die Mitgliedsunternehmen, die sich in einem zunehmend digitalen Umfeld behaupten müssen. Auch bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer betont die gegenseitige Ergänzung: Während der bevh im digitalen Endkundengeschäft stark sei, liege der Fokus des BSI auf Produktions- und Beschaffungsprozessen – eine Kombination, die eine ganzheitliche Betrachtung des E-Commerce ermögliche.
Impulsgeber für Sport, Handel und Digitalisierung
Durch die Kooperation stärken beide Verbände ihre Rolle als strategische Treiber für Rahmenbedingungen im Sportartikelmarkt und im Onlinehandel. Die Zusammenarbeit soll dazu beitragen, Trends frühzeitig zu erkennen, Innovationen zu fördern und Brancheninteressen gegenüber politischen Institutionen noch schlagkräftiger zu vertreten.


