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Airbnb & Co.: Kurzzeit-Vermietungen wachsen weiter stark in der EU

Airbnb Logo auf einem Smartphone neben Laptop
Foto: Pixavril / depositphotos.com

Key takeaways

2025 wurden in der EU rund 951 Millionen Übernachtungen über Plattformen wie Airbnb und Booking gebucht. Das entspricht einem deutlichen Wachstum gegenüber den Vorjahren. Besonders gefragt sind Regionen in Südeuropa. Digitale Plattformen entwickeln sich damit weiter zum zentralen Treiber im europäischen Tourismusmarkt.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der europäische Tourismus erlebt weiterhin einen starken Aufschwung – insbesondere im Segment der über Online-Plattformen gebuchten Unterkünfte. Neue Daten von Eurostat zeigen, dass die Nachfrage nach Kurzzeitvermietungen 2025 deutlich gestiegen ist.

Rekordniveau bei Übernachtungen

Im Gesamtjahr 2025 wurden in der EU rund 951,6 Millionen Übernachtungen über Plattformen wie Airbnb, Booking oder Expedia gebucht. Damit verzeichnet der Markt ein Wachstum von über 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einen deutlichen Anstieg gegenüber 2023.

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Starkes Wachstum im vierten Quartal

Allein im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 wurden mehr als 170 Millionen Übernachtungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs von knapp 11 Prozent. Besonders auffällig ist der langfristige Trend: Gegenüber 2023 liegt das Wachstum sogar bei über 30 Prozent.

Online-Plattformen als Wachstumstreiber

Digitale Buchungsplattformen spielen eine zentrale Rolle im europäischen Tourismusmarkt. Sie ermöglichen eine flexible und schnelle Vermittlung von Unterkünften und haben sich als wichtiger Vertriebskanal etabliert – sowohl für private Anbieter als auch für professionelle Vermieter.

Südeuropa besonders gefragt

Die beliebtesten Regionen für Kurzzeitvermietungen liegen weiterhin in klassischen Urlaubsdestinationen. Besonders stark nachgefragt sind Küstenregionen in Kroatien, Spanien und Frankreich. Diese Destinationen ziehen jährlich Millionen von Touristen an.

Konzentration auf wenige Länder

Die Top-Tourismusregionen verteilen sich auf eine begrenzte Anzahl von Ländern. Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland dominieren das Ranking, ergänzt durch einzelne Regionen in Portugal und Kroatien.

Tourismus bleibt Wachstumsmotor

Die Zahlen verdeutlichen, dass der Tourismus in Europa weiterhin auf Wachstumskurs ist. Insbesondere flexible Unterkunftsmodelle profitieren von veränderten Reisegewohnheiten und einer zunehmenden Digitalisierung des Buchungsverhaltens.

Plattformökonomie gewinnt an Bedeutung

Der Trend hin zu Online-Buchungen zeigt, wie stark sich die Branche verändert hat. Plattformen fungieren zunehmend als zentrale Schnittstelle zwischen Angebot und Nachfrage und prägen damit die Struktur des Tourismusmarktes nachhaltig.

Fazit: Digitaler Tourismus auf dem Vormarsch

Mit nahezu einer Milliarde gebuchter Übernachtungen erreichen Online-Plattformen ein neues Niveau. Der Trend dürfte sich fortsetzen, da Reisende weiterhin auf flexible und digital verfügbare Angebote setzen.

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