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Raucherquote in Deutschland bleibt trotz Rückgang stabil hoch

Nahaufnahme einer Frau mit Zigarette
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Die Raucherquote in Deutschland bleibt stabil hoch. Besonders Menschen mittleren Alters rauchen häufig, während der Konsum unter jungen Erwachsenen zuletzt wieder leicht gestiegen ist. Männer greifen weiterhin deutlich häufiger zu Zigaretten als Frauen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gaben im Jahr 2025 insgesamt 19,1 Prozent der Menschen an, zumindest gelegentlich zu rauchen. Damit bleibt die Raucherquote im Vergleich zu 2021 nahezu unverändert.

Langfristig zeigt sich zwar ein Rückgang gegenüber früheren Jahren, dennoch stagniert die Entwicklung zuletzt auf vergleichsweise hohem Niveau. 2017 lag der Anteil der Rauchenden noch bei 22,4 Prozent.

Zigaretten bleiben dominierende Konsumform

Die klassische Zigarette ist weiterhin die mit Abstand häufigste Form des Tabakkonsums. Fast vier von fünf Raucherinnen und Rauchern greifen überwiegend zu Zigaretten.

E-Zigaretten spielen dagegen bislang eine deutlich kleinere Rolle. Rund neun Prozent der Rauchenden bevorzugen laut Destatis elektronische Zigaretten. Weitere Konsumformen wie Zigarren, Pfeifen, Zigarillos oder Shishas machen nur einen vergleichsweise kleinen Anteil aus.

Die Zahlen basieren auf ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 und wurden im Vorfeld des Weltnichtrauchertags veröffentlicht.

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Rauchen unter jungen Menschen nimmt wieder zu

Auffällig ist die Entwicklung bei jüngeren Altersgruppen. Nachdem der Raucheranteil unter jungen Menschen zwischenzeitlich gesunken war, steigt er inzwischen wieder leicht an.

2025 rauchten 15,6 Prozent der 15- bis 24-Jährigen zumindest gelegentlich. Vier Jahre zuvor hatte der Anteil noch bei 14,5 Prozent gelegen. Im Jahr 2017 waren es allerdings noch deutlich mehr junge Rauchende.

Besonders niedrig bleibt der Raucheranteil bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren. In dieser Altersgruppe gaben lediglich fünf Prozent an zu rauchen.

Höchste Raucherquote bei Menschen mittleren Alters

Am stärksten verbreitet ist Rauchen weiterhin bei Menschen mittleren Alters. Die höchsten Raucherquoten verzeichnete Destatis 2025 bei den 40- bis 44-Jährigen sowie den 45- bis 49-Jährigen.

Auch bei den 35- bis 39-Jährigen liegt der Anteil der Rauchenden deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Deutlich geringer fällt die Raucherquote dagegen bei älteren Menschen aus. Besonders niedrige Werte zeigen sich bei den über 75-Jährigen sowie in der Altersgruppe zwischen 70 und 74 Jahren.

Männer rauchen deutlich häufiger als Frauen

Die Statistik zeigt zudem weiterhin deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Während 22,4 Prozent der Männer zumindest gelegentlich rauchen, liegt der Anteil bei Frauen bei 15,8 Prozent.

Auch ehemalige Raucher sind unter Männern häufiger vertreten. Rund ein Viertel der Männer gab an, früher geraucht zu haben. Bei Frauen liegt dieser Anteil niedriger.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass Rauchen trotz langjähriger Präventionskampagnen weiterhin weit verbreitet bleibt. Besonders die Entwicklung bei jüngeren Erwachsenen dürfte gesundheitspolitisch aufmerksam beobachtet werden.

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