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Neuer DHL-Hub in Holtum soll Elektromobilität in Europa stärken

Spatenstich zum DSC Europaen Battery Logistics Hub in Holtum
Foto: DHL Group

Key takeaways

DHL Supply Chain baut im niederländischen Holtum ein europäisches Batterielogistikzentrum für Elektromobilität und Energiespeicher. Der neue Standort soll Hochvoltbatterien lagern, testen und recyceln und wird Teil eines integrierten Campus für neue Energietechnologien in Europa.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die DHL-Tochter DHL Supply Chain baut seine Aktivitäten im Bereich Batterielogistik in Europa weiter aus. Im niederländischen Holtum hat der Logistikkonzern den Grundstein für ein neues europäisches Batterielogistikzentrum gelegt. Der Standort soll laut DHL Anfang 2027 in Betrieb gehen und künftig als zentraler Hub für Hochvoltbatterien und Energiespeichersysteme dienen.

Der Neubau umfasst rund 17.000 Quadratmeter Lager- und Servicefläche und wird eng mit dem benachbarten Automotive-Standort von DHL Supply Chain verknüpft. Gemeinsam sollen beide Einrichtungen einen integrierten Campus für Elektromobilität und Energiesysteme bilden.

DHL setzt auf Wachstum bei Elektromobilität

Mit der Investition reagiert DHL auf die steigende Nachfrage nach spezialisierten Logistiklösungen für Elektrofahrzeuge und stationäre Energiespeicher. Batterien für E-Fahrzeuge sowie sogenannte Battery Energy Storage Systems gelten als zentrale Wachstumsfelder im europäischen Markt für neue Energietechnologien.

Nach Angaben von DHL steigt insbesondere bei Kunden aus der Automobil-, Industrie- und Energiebranche der Bedarf an sicheren und regelkonformen Lieferketten für Hochvoltbatterien. Der neue Standort in Holtum soll dafür umfassende End-to-End-Lösungen bereitstellen.

Rainer Haag, CEO DHL Supply Chain Europe, bezeichnet die Transformation von Mobilität und Energiesystemen als wesentlichen Treiber globaler Lieferketten. Der neue Standort unterstütze die Strategie 2030 der DHL Group, in der „New Energy“ als zentrales Wachstumsfeld definiert wurde.

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Standort deckt gesamten Batterielebenszyklus ab

Das Batterielogistikzentrum ist auf komplexe und stark regulierte Prozesse ausgelegt. Vorgesehen sind unter anderem Lagerung, Diagnose- und Leistungstests, Laden und Konditionieren von Batterien sowie Reparatur- und Recyclingvorbereitung.

Darüber hinaus sollen Reverse-Logistics-Prozesse integriert werden, um gebrauchte oder beschädigte Batterien effizient zurückzuführen und wiederaufzubereiten. DHL will damit auch zirkuläre Lieferketten und nachhaltigere Ressourcennutzung unterstützen.

Durch die Kombination logistischer und technischer Dienstleistungen soll der gesamte Batterielebenszyklus an einem Standort abgebildet werden können.

Holtum soll europäisches Drehkreuz werden

Die Region um Holtum sieht DHL aufgrund ihrer Lage als strategisch wichtigen Standort für die europäische Batterie- und Fahrzeuglogistik. Das Gebiet verfügt über direkte Verbindungen zu wichtigen Verkehrsachsen zwischen den Niederlanden, Deutschland und Belgien.

Hinzu kommt die Nähe zu einem Container- und Binnenschiffterminal am Juliana-Kanal. Dadurch sollen alternative Transportwege und resilientere Lieferketten ermöglicht werden.

Nach Angaben von DHL entsteht mit dem neuen Campus ein spezialisiertes Kompetenzzentrum für Elektromobilität und Energiespeicherung in Europa.

Strategie 2030 fokussiert neue Energien

Der Ausbau der Batterielogistik ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie der DHL Group. Das Unternehmen investiert verstärkt in Infrastruktur für Elektromobilität, erneuerbare Energien und nachhaltige Lieferketten.

Mit spezialisierten Logistiklösungen für Hochvoltbatterien positioniert sich DHL frühzeitig in einem Markt, der durch den Ausbau der Elektromobilität und dezentraler Energiesysteme weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.

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