DoorDash hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Zuwächsen in allen zentralen Finanzkennzahlen abgeschlossen. Das Unternehmen profitierte von hoher Nachfrage im Restaurantgeschäft, steigender Nutzung der Delivery-Dienste in Retail- und Lebensmittelkategorien und einer breiten internationalen Expansion. Der Umsatz kletterte laut Jahresbericht im vierten Quartal um 38 Prozent auf vier Milliarden US-Dollar (ca. 3,7 Mrd. Euro), während das Marketplace-Gesamtvolumen (GOV) im gleichen Zeitraum um 39 Prozent auf 29,7 Milliarden US-Dollar wuchs. Die Zahl der Bestellungen erreichte 903 Millionen – ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Starkes Schlussquartal mit breiter Wachstumsbasis
Der operative Hebel war im vierten Quartal deutlich sichtbar: DoorDash steigerte den GAAP-Nettoertrag auf 213 Millionen US-Dollar, ein Zuwachs von 51 Prozent im Jahresvergleich. Das Adjusted EBITDA lag bei 780 Millionen US-Dollar und damit 38 Prozent über dem Vorjahr. Die Margen blieben trotz hoher Investitionen stabil – das Net Revenue Margin lag bei 13,3 Prozent, das GAAP-Bruttoergebnis entsprach 1,9 Milliarden US-Dollar.
Auch im Jahresverlauf zeigte das Unternehmen eine konsequente Wachstumsdynamik. Das Marketplace-GOV lag 2025 bei fast 75 Milliarden US-Dollar, während Bestellungen und Nutzerzahlen ebenfalls deutlich stiegen. DoorDash meldete über 56 Millionen monatlich aktive Nutzer und mehr als 35 Millionen zahlende Mitglieder seiner Abo-Programme DashPass, Wolt+ und Deliveroo Plus.
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Geschäftsjahr 2025: Skaleneffekte und hohe Investitionen
DoorDash profitierte 2025 von Skaleneffekten und einem breiteren Geschäftsmodell. Die Integration von Deliveroo trug zu einer spürbaren Beschleunigung des Wachstums in internationalen Märkten bei. Die Übernahme hatte jedoch auch operative Effekte: Während Deliveroo im vierten Quartal einen EBITDA-Beitrag von über 45 Millionen US-Dollar lieferte, erwartet DoorDash im ersten Quartal 2026 zunächst geringere Werte.
Auf Gesamtjahresbasis verzeichnete das Unternehmen 2025 deutliche Fortschritte bei Profitabilität und Cashflow. Das Unternehmen generierte hohe Beiträge für lokale Händler und Auslieferer: Nach eigenen Angaben flossen fast 75 Milliarden US-Dollar an Merchant-Umsätzen und rund 20 Milliarden US-Dollar an Einkommen an das Dasher-Netzwerk zurück.
Ausblick 2026: Wachstum setzt sich fort – EBITDA unter Druck
Für das erste Quartal 2026 erwartet DoorDash ein Marketplace-GOV zwischen 31,0 und 31,8 Milliarden US-Dollar und ein Adjusted EBITDA zwischen 675 und 775 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen verweist hierbei auf mehrere Faktoren, die kurzfristig auf die Profitabilität drücken könnten: höhere Kosten für Auslieferer, wetterbedingte Effekte sowie zusätzliche Investitionen in Deliveroo.
Langfristig sieht DoorDash weiterhin erhebliches Potenzial in internationalen Märkten, im Lebensmittel- und Einzelhandelssortiment sowie im Ausbau seiner globalen Technologieplattform. Das Unternehmen plant, DoorDash, Wolt und Deliveroo schrittweise auf eine gemeinsame Infrastruktur zu migrieren, um Effizienz, Datenqualität und Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Weiterentwicklung autonomer Liefertechnologien und KI-gestützter Systeme, die künftig Kostenvorteile und bessere Servicequalität ermöglichen sollen.


