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Geburtenzahl in Deutschland fällt auf historischen Tiefstand

Mutter mit neugeborenem Baby
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Die Geburtenzahl in Deutschland sinkt 2025 laut neuen Daten auf ein historisches Tief. Gleichzeitig erreicht das Geburtendefizit einen neuen Höchststand, während strukturelle Faktoren und demografische Trends die Entwicklung weiter belasten.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Geburtenzahl in Deutschland ist im Jahr 2025 erneut gesunken und erreicht den niedrigsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit laut Statistischem Bundesamt rund 654.300 Neugeborenen setzt sich der seit mehreren Jahren anhaltende Abwärtstrend fort und verstärkt die demografischen Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft.

Geburtendefizit auf Rekordniveau

Parallel zur sinkenden Geburtenzahl bleibt die Zahl der Sterbefälle hoch. Mit rund 1,01 Millionen Verstorbenen ergibt sich ein Geburtendefizit von etwa 352.000 Personen – der höchste Wert in der Nachkriegszeit. Damit verschärft sich die natürliche Bevölkerungsentwicklung weiter.

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Strukturelle Ursachen treiben Rückgang

Ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung ist die Altersstruktur der Bevölkerung. Die geburtenschwachen Jahrgänge der 1990er Jahre erreichen derzeit das typische Familiengründungsalter. Gleichzeitig sinkt die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau seit einigen Jahren, was den Rückgang zusätzlich verstärkt.

Regionale Unterschiede bleiben bestehen

Der Geburtenrückgang zeigt sich bundesweit, fällt jedoch regional unterschiedlich aus. In den östlichen Bundesländern ist der Rückgang stärker als im Westen. Eine Ausnahme bildet Hamburg, das als einziges Bundesland ein leichtes Plus bei den Geburten verzeichnet.

Langfristige Entwicklung bleibt angespannt

Auch im europäischen Vergleich ist der Trend rückläufig. Mehrere Länder melden sinkende Geburtenzahlen, während nur wenige eine Stabilisierung erkennen lassen. Prognosen zufolge ist eine nachhaltige Erholung in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen möglich, etwa bei steigender Geburtenrate und anhaltender Zuwanderung.

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