Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Heimtierbranche in Deutschland stabil. Im Jahr 2025 lag der Gesamtumsatz bei knapp sieben Milliarden Euro und damit weiterhin auf hohem Niveau. Während sich die Nachfrage nach Heimtiernahrung konstant zeigte, wirkten sich finanzielle Belastungen spürbar auf andere Segmente aus.
Stabile Umsätze mit leichten Verschiebungen
Der stationäre Handel erzielte laut Berechnungen des Zentralverband der Heimtierbranche rund 5,3 Milliarden Euro, ergänzt durch über 1,5 Milliarden Euro im Online-Geschäft. Heimtier-Fertignahrung blieb mit etwa 4,3 Milliarden Euro nahezu unverändert. Dagegen verzeichnete das Segment Zubehör und Bedarfsartikel einen Rückgang, da größere Anschaffungen häufig verschoben wurden.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Katzenfutter als Wachstumstreiber
Besonders positiv entwickelte sich der Markt für Katzenfutter. Mit über 2,3 Milliarden Euro blieb er das umsatzstärkste Segment und legte weiter zu. Sowohl Snacks als auch Feucht- und Trockenfutter verzeichneten moderate Zuwächse und stabilisierten den Gesamtmarkt.
Unterschiedliche Entwicklung bei Hundefutter und weiteren Segmenten
Während Hundesnacks ein leichtes Plus erzielten, gingen die Umsätze bei Feucht- und Trockenfutter zurück. Insgesamt blieb das Segment jedoch nahezu stabil. Rückgänge zeigten sich zudem bei Futter für Kleintiere, Ziervögel und Zierfische sowie bei Wildvogelfutter.
Heimtiere fest im Alltag verankert
Mit 33,4 Millionen Tieren lebte 2025 in 43 Prozent der Haushalte mindestens ein Heimtier. Katzen und Hunde dominierten weiterhin die Beliebtheitsskala. Die enge emotionale Bindung sorgt dafür, dass viele Halter trotz wirtschaftlicher Herausforderungen in Ernährung und Pflege investieren.



