Der Muttertag bleibt für den Einzelhandel ein bedeutender Umsatztreiber. Auch im Jahr 2026 planen Verbraucher in Deutschland Ausgaben von über einer Milliarde Euro für Geschenke. Trotz der aktuell gedämpften Konsumstimmung zeigt sich die Kaufbereitschaft damit weitgehend stabil.
Stabile Ausgaben trotz wirtschaftlicher Unsicherheit
Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverband Deutschland (HDE) und dem IFH Köln wollen rund 30 Prozent der Bevölkerung zum Muttertag Geld für Geschenke ausgeben. Insgesamt prognostiziert der Einzelhandel ein Volumen von etwa 1,05 Milliarden Euro. Damit liegt das Niveau nur leicht unter dem Vorjahr und zeigt, dass traditionelle Anlässe weiterhin eine wichtige Rolle im Konsumverhalten spielen.
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Blumen und Lebensmittel besonders gefragt
Klassische Geschenke dominieren weiterhin das Kaufverhalten. Besonders Blumen stehen hoch im Kurs und werden von der Mehrheit der Schenkenden bevorzugt. Auch Lebensmittel, insbesondere Süßwaren, zählen zu den beliebtesten Präsenten. Ergänzt wird die Nachfrage durch Produkte aus den Bereichen Kosmetik, Parfum sowie Bekleidung und Accessoires.
Einzelhandel profitiert von saisonalen Impulsen
Für Händler sind die Tage rund um den Muttertag von großer Bedeutung. Saisonale Anlässe sorgen selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für zusätzliche Kaufimpulse. Vor allem kurzfristige Einkäufe prägen das Geschäft und führen zu erhöhten Umsätzen in ausgewählten Warengruppen.
Moderate Pro-Kopf-Ausgaben
Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person bewegen sich auf einem moderaten Niveau und liegen leicht unter dem Vorjahr. Dennoch zeigt sich, dass viele Verbraucher trotz begrenzter Budgets nicht auf kleine Aufmerksamkeiten verzichten wollen.


