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IKEA testet barrierefreies Einkaufserlebnis zwischen App und Filiale

IKEA Logo auf einer Saeule
Foto: Depositphotos

Key takeaways

IKEA testet in Finnland neue barrierefreie Shoppinglösungen. Digitale Navigation und persönliche Begleitung sollen Menschen mit Einschränkungen ein selbstständigeres Einkaufserlebnis ermöglichen und die Verbindung von Online und Store verbessern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Möbelriese IKEA treibt die Verzahnung von digitalem und stationärem Einkauf weiter voran und testet in Finnland neue Lösungen für mehr Barrierefreiheit. Ziel ist es, Menschen mit Einschränkungen ein selbstständigeres und intuitiveres Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Neue Services für mehr Orientierung im Store

Im Einrichtungshaus in Vantaa erprobt IKEA zwei zentrale Angebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zugeschnitten sind. Dazu zählt ein begleiteter Einkaufsservice, bei dem Kunden vorab einen Termin buchen können und während ihres Besuchs individuell unterstützt werden.

Ergänzt wird das Angebot durch eine App-basierte Navigationslösung, die über im Store platzierte Codes Audioinformationen zu Abteilungen und Produkten bereitstellt. So können sich Kunden eigenständiger im Markt bewegen.

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Kombination aus Technologie und persönlicher Unterstützung

Die beiden Services sind bewusst so konzipiert, dass sie flexibel kombiniert werden können. Während die digitale Navigation mehr Unabhängigkeit ermöglicht, sorgt die persönliche Begleitung für zusätzliche Sicherheit und Orientierung.

Das Angebot ist laut Ingka kostenfrei und soll eine möglichst nahtlose Verbindung zwischen digitaler Planung und physischem Einkauf schaffen.

Reaktion auf reale Herausforderungen im Store

Hintergrund des Projekts sind Erkenntnisse, dass große Verkaufsflächen für viele Kunden schwer zu navigieren sind – insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Schwierigkeiten entstehen häufig bei der Orientierung, beim Finden von Produkten oder beim Zugang zu Unterstützung.

Mit dem Pilotprojekt will IKEA konkrete Lösungen für diese Herausforderungen im Alltag testen und weiterentwickeln.

Teil einer umfassenden Inklusionsstrategie

Die Initiative ist Teil einer globalen Strategie, die auf inklusivere Kundenerlebnisse abzielt. IKEA integriert Barrierefreiheit zunehmend in digitale Lösungen, Store-Design und Serviceangebote.

Langfristig soll das Konzept dazu beitragen, Einkaufserlebnisse so zu gestalten, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich und intuitiv nutzbar sind. Eine mögliche Ausweitung auf weitere Märkte wird derzeit geprüft.

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