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Importpreise steigen im deutlich – Energie treibt Entwicklung

Energie Strommasten
Foto: Pixabay

Key takeaways

Die Importpreise steigen im März 2026 deutlich, getrieben von Energie und Vorleistungsgütern. Geopolitische Konflikte wirken sich spürbar auf den Außenhandel aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Importpreise in Deutschland sind im März 2026 deutlich gestiegen und verzeichnen laut Statistischem Bundesamt den stärksten Anstieg seit über einem Jahr. Haupttreiber dieser Entwicklung sind insbesondere stark gestiegene Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen.

Energiepreise sorgen für kräftigen Anstieg

Im März 2026 lagen die Importpreise um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und stiegen gegenüber dem Vormonat sogar um 3,6 Prozent. Besonders stark verteuerten sich Energieimporte, die im Jahresvergleich um 13,2 Prozent zulegten. Im Monatsvergleich fiel der Anstieg mit über 30 Prozent außergewöhnlich hoch aus – der stärkste seit Beginn der Erhebung. Hintergrund sind vor allem die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten, der die Preise für Erdöl und Mineralölerzeugnisse massiv nach oben trieb.

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Vorleistungsgüter verstärken Preisdruck

Neben Energie trugen auch Vorleistungsgüter wesentlich zur Entwicklung bei. Diese verteuerten sich im Jahresvergleich um 4,1 Prozent. Besonders stark betroffen waren Metalle und deren Halbzeuge sowie Düngemittel, deren Preise infolge geopolitischer Unsicherheiten deutlich anzogen. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fiel der Anstieg der Importpreise deutlich moderater aus.

Unterschiedliche Entwicklung bei Konsum- und Agrargütern

Im Gegensatz dazu verbilligten sich importierte Konsumgüter und landwirtschaftliche Produkte im Vergleich zum Vorjahr. Nahrungsmittelpreise lagen insgesamt unter dem Vorjahresniveau, obwohl sie im Monatsvergleich leicht anzogen. Einzelne Produkte wie Tomaten oder bestimmte Fleischsorten verzeichneten jedoch deutliche Preissteigerungen, was auf kurzfristige Angebotsveränderungen hinweist.

Exportpreise steigen moderat

Auch die Exportpreise entwickelten sich positiv. Sie lagen im März 2026 um 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert und stiegen gegenüber Februar um 1,1 Prozent. Vor allem Vorleistungsgüter und Energieexporte trugen zu dieser Entwicklung bei. Gleichzeitig blieben Konsumgüterpreise im Exportbereich tendenziell unter dem Vorjahresniveau, insbesondere bei Lebensmitteln.

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