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USA: Instacart übernimmt Arpalus und baut KI für Echtzeit-Regalanalysen aus

Tüte von Instacart gefüllt mit Lebensmitteln
Foto: Instacart

Key takeaways

Instacart erweitert seine KI-Kompetenzen durch eine Übernahme im Bereich Bilderkennung. Ziel ist es, Bestandsdaten im Lebensmittelhandel präziser zu erfassen und Online- sowie Filialprozesse enger miteinander zu verknüpfen, um Effizienz und Kundenzufriedenheit zu steigern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Instacart treibt den Ausbau seiner Technologieplattform im Lebensmittelhandel weiter voran und übernimmt das auf Bilderkennung spezialisierte Unternehmen Arpalus. Ziel laut Instacart ist es, die Transparenz über Warenbestände in Supermärkten deutlich zu verbessern und Abläufe im Online- wie auch stationären Geschäft effizienter zu gestalten.

Verbesserte Datenbasis für Online-Bestellungen

Ein zentrales Problem im Online-Lebensmittelhandel sind ungenaue Bestandsdaten. Fehlende oder nicht erkannte Produkte führen häufig zu Ersatzlieferungen oder Stornierungen und beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit. Durch die Integration der neuen Technologie will Instacart künftig präzisere Informationen über die tatsächliche Verfügbarkeit von Artikeln bereitstellen und so die Erfolgsquote bei Bestellungen erhöhen.

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KI erkennt Produkte direkt im Regal

Die übernommene Lösung nutzt Computer-Vision-Modelle, um Regale per Videoaufnahme zu analysieren. Auf Basis kurzer Scans entsteht ein aktuelles Abbild der vorhandenen Produkte im Geschäft. Die Technologie ist darauf ausgelegt, auch unter schwierigen Bedingungen wie wechselnder Beleuchtung oder dichter Produktanordnung zuverlässig zu arbeiten und einzelne Artikel eindeutig zu identifizieren.

Skalierung über bestehendes Shopper-Netzwerk

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Integration in das bestehende Ökosystem des Unternehmens. Die große Zahl an aktiven Einkaufshelfern kann die Technologie im Alltag nutzen und kontinuierlich neue Daten liefern. Dadurch entsteht ein dynamisches Bild der Bestände, das sich laufend aktualisiert und die Qualität der Prognosen verbessert.

Verknüpfung von Online- und Filialprozessen

Neben der Nutzung für E-Commerce-Anwendungen soll die Technologie auch in stationären Geschäften zum Einsatz kommen. Sensorbasierte Systeme und kameragestützte Einkaufswagen können zusätzliche Informationen liefern und so Prozesse wie Warenverfügbarkeit oder Regalpflege unterstützen. Ziel ist eine engere Verzahnung von digitalen und physischen Einkaufserlebnissen.

Strategischer Ausbau der KI-Plattform

Mit der Übernahme stärkt Instacart seine Position im Bereich datengetriebener Handelslösungen. Die Kombination aus bestehender Infrastruktur, großen Datenmengen und neuen Analysefähigkeiten soll langfristig zu effizienteren Abläufen, besseren Einkaufserlebnissen und zusätzlichen Erlösquellen für Händler und Partner führen.

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