Der Shop-Tech-Anbieter Intershop ist mit einem gemischten Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Während der Umsatz erwartungsgemäß rückläufig ist, sorgen Kostensenkungen und das wachsende Cloud-Geschäft für ein leicht positives operatives Ergebnis.
Umsatzrückgang bei stabiler Profitabilität
Im ersten Quartal 2026 erzielt das Unternehmen laut Pressemitteilung einen Umsatz von 7,9 Millionen Euro und bleibt damit unter dem Vorjahreswert. Trotz dieser Entwicklung gelingt es, ein leicht positives EBIT zu erwirtschaften. Ausschlaggebend dafür sind konsequent umgesetzte Sparmaßnahmen, die die Kostenbasis deutlich reduzieren.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Cloud-Geschäft gewinnt weiter an Bedeutung
Das strategisch wichtige Cloud-Segment entwickelt sich positiv und wächst leicht. Der Anteil der Cloud-Erlöse am Gesamtumsatz steigt deutlich und unterstreicht die Transformation des Geschäftsmodells. Auch der Auftragseingang im Cloud-Bereich legt zu, wenngleich das Neukundengeschäft insgesamt verhalten bleibt.
Rückgänge in klassischen Geschäftsbereichen
Die Erlöse aus Lizenzen, Wartung und Services gehen weiter zurück. Diese Entwicklung ist Teil der strategischen Neuausrichtung, bei der Projekte zunehmend über Partner abgewickelt werden. Gleichzeitig verbessern sich Margen in einzelnen Bereichen durch abgeschlossene Großprojekte.
Deutliche Verbesserung bei Cashflow und Kosten
Die eingeleiteten Kostensenkungen zeigen klare Wirkung und führen zu spürbaren Einsparungen in mehreren Bereichen. Besonders der operative Cashflow entwickelt sich deutlich positiv. Auch die Liquidität des Unternehmens verbessert sich im Vergleich zum Jahresende spürbar.
Fokus auf KI und zukünftiges Wachstum
Für die kommenden Monate setzt Intershop verstärkt auf technologische Innovationen. Im Mittelpunkt steht eine neue Produktgeneration mit KI-basierten Funktionen, die Geschäftsprozesse automatisieren und den B2B-Commerce weiterentwickeln soll.


