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Bestellen per Chat: Just Eat Takeaway startet WhatsApp-Ordering

JUST EAT Logo auf einem Smartphone
Foto: JustEatTakeaway

Key takeaways

Neue Wege im Liefergeschäft: Just Eat verlagert den Bestellprozess in den Chat und setzt auf KI-gestützte Interaktion. Die Integration in WhatsApp könnte die Art, wie Konsumenten bestellen, nachhaltig verändern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Lieferando-Mutterkonzern Just Eat Takeaway.com treibt die Digitalisierung im Liefergeschäft weiter voran und führt als erster Anbieter in Europa eine vollständige Bestellfunktion über WhatsApp ein. Kunden in den Niederlanden und Spanien können künftig den gesamten Auswahl- und Bestellprozess direkt im Chat durchführen – lediglich die Bezahlung erfolgt weiterhin über die App des Unternehmens.

Vom Chat direkt zum Warenkorb

Mit der neuen Lösung verlagert Just Eat Takeaway.com die Customer Journey in einen der meistgenutzten digitalen Kommunikationskanäle weltweit. Nutzer können Restaurants entdecken, Produkte auswählen und ihre Bestellung zusammenstellen, ohne die Chatumgebung zu verlassen. Damit geht das Unternehmen deutlich über bisherige WhatsApp-Integrationen hinaus, die primär als Supportkanal dienten.

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KI-gestützte Empfehlungen im Chat

Technologisch basiert das Angebot auf einem integrierten KI-Assistenten, der natürliche Sprache versteht und verarbeitet. Auch unstrukturierte oder umgangssprachliche Anfragen werden interpretiert, um passende Restaurant- und Produktvorschläge zu liefern. Ziel ist es, besonders bei konkreten Kaufabsichten den Bestellprozess schneller und intuitiver zu gestalten.

Strategischer Schritt in der Convenience Economy

Für Just Eat Takeaway.com ist die Integration ein zentraler Baustein der eigenen Plattformstrategie. Das Unternehmen positioniert sich zunehmend als technologiegetriebener Anbieter, der über klassische Bestell-Apps hinausgeht. Die Verlagerung in Messaging-Umgebungen soll die Nutzung vereinfachen und die Interaktion stärker an den Alltag der Verbraucher anpassen.

Start in Europa und weitere Expansion geplant

Der neue Service wird zunächst in den Niederlanden und Spanien getestet. Eine Ausweitung auf weitere Märkte sowie zusätzliche Dienste innerhalb des Meta-Ökosystems ist laut Unternehmen bereits in Planung. Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen auf veränderte Nutzergewohnheiten, bei denen Chat-basierte Interaktionen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Einführung markiert einen weiteren Schritt hin zu integrierten digitalen Ökosystemen, in denen Kommunikation, Produktauswahl und Transaktion nahtlos ineinandergreifen.

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