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PayPal investiert in Agentic Commerce: Kite erhält mehrere Millionen Dollar

Logos von Kite und PayPal
Foto: Kite / PayPal

Key takeaways

Das US-Start-up Kite hat 18 Millionen Dollar von Investoren wie PayPal Ventures erhalten, um Infrastruktur für autonome Agenten im E-Commerce zu entwickeln. Die Lösung „Kite AIR“ verbindet Blockchain-Identitäten mit Stablecoin-Zahlungen. Über PayPal und Shopify können Händler bereits mit KI-Agenten interagieren und Transaktionen automatisieren.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Kite, ein Start-up aus San Francisco, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 18 Millionen US-Dollar (rund 17 Mio. Euro) eingesammelt. Das frische Kapital stammt von Geldgebern wie PayPal Ventures und General Catalyst. Damit erhöht sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf 33 Millionen Dollar (ca. 31 Mio. Euro). Ziel von Kite ist es, die notwendige Vertrauensinfrastruktur für eine neue Generation autonomer Software-Agenten zu schaffen – ein Zukunftsszenario, das als „agentisches Web“ bezeichnet wird.

Infrastruktur für autonome Agenten

Die Technologie von Kite basiert auf den Erfahrungen mit verteilten Datensystemen, die das Team zuvor unter dem Namen Zettablock entwickelt hatte. Unter anderem war es an Netzwerken wie Sui, Polygon oder Chainlink beteiligt. Jetzt geht es um den nächsten Schritt: digitale Agenten, die selbstständig Produkte kaufen, Zahlungen tätigen und mit Plattformen interagieren.

Dafür hat Kite die Lösung „Kite AIR“ vorgestellt – ein System zur Identitätsprüfung und Transaktionsabwicklung für autonome Agenten. Es kombiniert Blockchain-basierte, überprüfbare Identitäten („Agent Passport“) mit einem App-Marktplatz, in dem Agenten auf APIs, Daten und Handelstools zugreifen können. Die Bezahlung erfolgt in Stablecoins mit programmierbaren Zugriffsrechten und vollständiger Transaktionsnachverfolgung.

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PayPal und Shopify als Partner

Die Integration mit Plattformen wie PayPal und Shopify ist bereits umgesetzt: Händler können ihre Angebote im Kite App Store listen und so für KI-Agenten sichtbar machen. Transaktionen werden dabei direkt auf der Blockchain abgewickelt – schnell, günstig und ohne Rückbuchungsrisiken.

Investoren wie General Catalyst und PayPal Ventures sehen darin einen entscheidenden Schritt für die Zukunft maschineller Transaktionen. Alan Du von PayPal Ventures hebt hervor, dass bestehende Zahlungslösungen wie virtuelle Kreditkarten den Anforderungen maschineller Wirtschaft nicht gerecht werden. Kite schließe diese Lücke durch stabile, kostengünstige und automatisierte Zahlungsabwicklung in Echtzeit.

Auch Steve Everett, verantwortlich für digitale Assets bei PayPal, sieht in der Kombination aus Stablecoins, Blockchain und smarten Verträgen das Fundament für neue Geschäftsmodelle – etwa für mikrobasierte Abrechnungen oder automatische Handelsprozesse zwischen Maschinen.

Gründerteam mit Tech-Erfahrung

Das Gründerteam rund um CEO Chi Zhang bringt umfassende Expertise mit: Zhang promovierte in Künstlicher Intelligenz an der UC Berkeley und leitete zuvor Datenprodukte bei Databricks. CTO Scott Shi war unter anderem bei Uber und Salesforce für KI-Infrastrukturen verantwortlich. Das Team hält über 30 Patente und Publikationen auf führenden KI-Konferenzen und vereint Know-how aus Unternehmen wie NEAR, Databricks, Uber und Salesforce sowie akademische Wurzeln in Harvard, Oxford und dem MIT.

Kite versteht sich als Wegbereiter eines neuen digitalen Ökosystems, in dem autonome Agenten wirtschaftlich interagieren können – ohne menschliche Zwischenschritte, aber mit hoher Sicherheit, Transparenz und Effizienz.

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