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Inflation in Deutschland steigt im April auf 2,9 Prozent

Euro Geldscheine und Taschenrechner
Symbolbild - Foto: Pexels

Key takeaways

Preise steigen weiter: Die Inflation erreicht im April 2,9 Prozent, wie das Statistisches Bundesamt meldet. Haupttreiber sind deutlich höhere Energiekosten, während die Kerninflation moderater bleibt.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Inflation in Deutschland hat im April 2026 wieder an Dynamik gewonnen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts liegt die Teuerungsrate bei 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit setzt sich der moderate, aber spürbare Preisauftrieb fort.

Energiepreise treiben die Entwicklung

Ein wesentlicher Treiber der aktuellen Inflation sind die Energiepreise. Diese liegen im April voraussichtlich mehr als zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahres und verzeichnen damit den stärksten Anstieg seit Anfang 2023. Damit tragen sie maßgeblich zur Gesamtentwicklung der Verbraucherpreise bei.

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Preise steigen auch im Monatsvergleich

Im Vergleich zum März 2026 erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Auch der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der für europäische Vergleiche herangezogen wird, zeigt einen ähnlichen Trend mit einem Anstieg von 0,5 Prozent zum Vormonat und ebenfalls 2,9 Prozent im Jahresvergleich.

Kerninflation bleibt moderater

Ohne die besonders schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel fällt die Teuerung etwas geringer aus. Die sogenannte Kerninflation liegt im April bei voraussichtlich 2,3 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der zugrunde liegende Preisdruck zwar vorhanden ist, aber weniger stark ausfällt als bei der Gesamtinflation.

Inflationsentwicklung weiter im Fokus

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Preisentwicklung weiterhin auf einem erhöhten Niveau bewegt. Während sich einige Bereiche stabilisieren, sorgen insbesondere externe Faktoren wie Energiepreise für neue Impulse.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet dies weiterhin steigende Lebenshaltungskosten, auch wenn die Dynamik im Vergleich zu früheren Hochphasen der Inflation insgesamt moderater ausfällt.

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