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Mastercard startet stark ins Jahr 2025 mit zweistelligem Umsatzwachstum

Mastercard Büroeingang in Singapur
Mastercard Office in Singapur / Foto: Mastercard

Key takeaways

Im ersten Quartal 2025 erzielte Mastercard einen Umsatz von 7,3 Mrd. US-Dollar und einen Nettogewinn von 3,3 Mrd. US-Dollar. Das internationale Geschäft sowie digitale Services trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Mit neuen Partnern wie Microsoft setzt Mastercard auf KI-Innovationen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Mastercard ist mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus ins Jahr 2025 gestartet. Der Zahlungsdienstleister verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar (rund 6,8 Mrd. Euro), währungsbereinigt betrug das Wachstum sogar 17 Prozent. Der Nettogewinn kletterte auf 3,3 Milliarden US-Dollar (3,1 Mrd. Euro), was einem Zuwachs von 9 Prozent entspricht.

Wachstumstreiber: Internationales Geschäft und digitale Dienste

Der Anstieg des Netto-Umsatzes war vor allem durch ein starkes internationales Geschäft getrieben. Das grenzüberschreitende Zahlungsvolumen legte währungsneutral um 15 Prozent zu. Die Bruttotransaktionssumme wuchs weltweit um 9 Prozent, während die Zahl der abgewickelten Transaktionen um 9 Prozent zunahm. Mastercard profitierte zudem von höheren Einnahmen aus sogenannten Value-Added Services, die um 16 Prozent stiegen – darunter Lösungen für Sicherheit, Authentifizierung und Kundenbindung.

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Kosten steigen – operative Marge bleibt stabil

Die operativen Ausgaben wuchsen um 13 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar. Der Anstieg resultierte unter anderem aus höheren Marketing- und Verwaltungskosten sowie aus akquisitionsbedingten Mehraufwendungen. Trotz der höheren Ausgaben konnte Mastercard seine operative Marge leicht auf 57,2 Prozent verbessern. Bereinigt um Sondereffekte lag die Marge bei 59,3 Prozent.

Regulierung und globale Mindeststeuer drücken auf Steuerquote

Die Steuerquote erhöhte sich im ersten Quartal auf 18,6 Prozent (2024: 15,4 Prozent). Grund dafür ist die Einführung der 15-prozentigen globalen Mindeststeuer (Pillar-2-Regeln) in mehreren Ländern, darunter Singapur. Diese Entwicklungen dämpften teilweise die positiven Effekte aus staatlichen Förderprogrammen.

Rückkäufe und Dividenden: Milliarden fließen an Aktionäre

Im Rahmen der Kapitalrückführung kaufte Mastercard im ersten Quartal rund 4,7 Millionen eigene Aktien im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar zurück und schüttete Dividenden in Höhe von 694 Millionen US-Dollar aus. Weitere 1,7 Millionen Aktien wurden bis Ende April erworben. Insgesamt stehen dem Unternehmen noch 11,8 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe zur Verfügung.

Strategische Allianzen: Fokus auf KI und Unternehmenslösungen

Mastercard treibt parallel die Innovationsagenda weiter voran. Mit dem Programm „Agentic Payments“ wurde eine neue Lösung für KI-gesteuerte Zahlungsvorgänge vorgestellt – unter anderem in Kooperation mit Microsoft und OpenAI. Zudem wurde eine strategische Partnerschaft mit Corpay angekündigt, um grenzüberschreitende Zahlungsdienste für Unternehmen auszubauen.

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